NS-Wiederbetätigung: Chat-Gruppe mit 20 Personen ausgeforscht

Erstellt am 22. Juli 2022 | 08:46
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Chat Symbolbild
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Foto: oatawa, Shutterstock.com
Die Gruppe nannte sich "Schützenverein".
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Im Südburgenland und der angrenzenden Steiermark sind rund 20 Personen ausgeforscht worden, die über eine Chat-Gruppe Pin-up-Bilder mit Hakenkreuzen und Witze über den Holocaust verbreitet haben sollen. Die Gruppe nannte sich "Schützenverein", ein Verdächtiger wurde am Landesgericht Eisenstadt bereits wegen Wiederbetätigung verurteilt, bestätigte der Gerichtssprecher am Freitag gegenüber der APA einen "Kurier"-Bericht.

Ein paar Verfahren wurden an die zuständige Staatsanwaltschaft in Graz abgetreten. In Eisenstadt sei im Zusammenhang mit der Chat-Gruppe mit weiteren zehn bis 15 Prozessen zu rechnen, so der Gerichtssprecher.

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