The Village: Weitere 5,2 Millionen für die Region

„The Village“ Oberwart

Der erste Bauabschnitt ist fertig, jetzt wächst das „Dorf in der Stadt“ weiter. Die OSG startet in Oberwart mit den nächsten 14 Häusern. Beim Bau setzt man konsequent auf heimische Unternehmen: 5,2 Millionen Euro fließen bei diesem Bauteil in die burgenländische Wirtschaft.

Von Bertie Unger

Das „Dorf in der Stadt“ wird erweitert. Der Spatenstich zum 2. Bauabschnitt wurde gesetzt.

Das „Dorf in der Stadt“ wird erweitert. Der Spatenstich zum 2. Bauabschnitt wurde gesetzt.

© OSG

Der erste Bauabschnitt ist fertig, jetzt geht es weiter. Mit dem Spatenstich für weitere 14 Häuser wächst das OSG-Projekt „The Village“ in der Oberwarter Riedlingsdorferstraße. Acht zweigeschoßige Häuser und sechs Bungalows entstehen im zweiten Bauabschnitt. Fünf davon sind bereits fix vergeben, ein weiteres ist reserviert. Insgesamt sind auf dem Areal 52 Häuser geplant. „Das Reihenhaus ist die perfekte Alternative zum Einfamilienhaus“, sagt OSG-Chef Alfred Kollar. Gleichzeitig soll „The Village“ nicht zu einer dicht verbauten Siedlung werden. „Bei ,The Village’ wird auch berücksichtigt, dass sich nicht Haus an Haus reiht, sondern dass ein Dorfgefüge mit vielen Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel ein Naturgarten und ein Kinderspielplatz entsteht“, sagt Kollar.

Auf dem rund 25.000 Quadratmeter großen Areal werden deshalb Wohnraum und gemeinschaftlich nutzbare Flächen miteinander verbunden. Grün- und Begegnungszonen gehören ebenso zum Konzept wie unterschiedliche Wohnformen für verschiedene Generationen. Beim Spatenstich für den zweiten Bauteil waren Bürgermeister Georg Rosner, Vizebürgermeister Michael Leitgeb und Stadträtin Manuela Horvath dabei. „Eine Stadt lebt von den Menschen, die in ihr wohnen. Deshalb ist es wichtig, neuen Wohnraum zu schaffen“, betonten die Vertreter der Stadt.

Gebaut wird weiter burgenländisch

Auch beim zweiten Bauabschnitt setzt die OSG konsequent auf heimische Unternehmen. Die Planung kommt mit BPM und Martin Schwartz aus Oberwart, gebaut wird mit der ebenfalls in Oberwart ansässigen Baufirma Schwartz. „Für die Planung haben wir uns die beiden ortsansässigen Planungsbüros BPM und Martin Schwartz ins Boot geholt. So treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander und fließen gemeinsam in ein durchdachtes Gesamtkonzept ein“, sagt Alfred Kollar. Knapp 20 weitere burgenländische Betriebe sind an der Umsetzung beteiligt und damit fließen allein beim zweiten Bauteil von „The Village“ 5,2 Millionen Euro in die burgenländische Wirtschaft.

Das gesamte Investitionsvolumen in Oberwart ist entsprechend größer. „Insgesamt werden 10,2 Millionen Euro in aktuelle Bauprojekte in Oberwart in den nächsten 1,5 Jahren investiert“, sagt Alfred Kollar.

Achtsamer Umgang mit Grund und Boden

Mit Grund und Boden sparsam umzugehen, war von Beginn an Teil des Projekts. Auf der Fläche wären bei klassischen südburgenländischen Bauplatzgrößen lediglich 16 bis 17 Bauplätze möglich. Bei „The Village“ entstehen insgesamt 52 Einheiten – mit Naturgarten, Kinderspielplatz und weiteren Gemeinschaftsflächen.

Auch der „Green Way“ der OSG wird umgesetzt. Photovoltaikanlagen auf den Dächern und Wärmepumpen sind Teil des Energiekonzepts. „Wir bauen auf einem Grundstück, das bereits in den Bebauungsüberlegungen der Stadt enthalten war. Von der Erschließung ist es bestens geeignet, von der Lage ist es perfekt“, sagt Alfred Kollar.