Deutschkreutz: Die verflixte 46. Minute

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 02:58
Lesezeit: 2 Min
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Deutschkreutz-Kapitän Christopher Lipowsky und Co. kämpfen gegen den „Fluch der 46. Minute“.
Foto: M. Ivansich
Beim FC Deutschkreutz hat man ein chronisches Problem mit der ersten Minute nach Seitenwechsel.
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Angefangen hat es im Heimspiel gegen Schattendorf, als man in numerischer Überlegenheit praktisch mit Wiederanpfiff den 1:1-Ausgleich kassierte. Zwei Wochen später, im Heimspiel gegen Klingenbach passierte es wieder, praktisch ohne den Ball berührt zu haben, konnten die Klingenbacher das 2:2 erzielen. Was nun bei der 5:5-Auswärts-Torparade in Bad Sauerbrunn passierte, trug aber sicher nicht zur Heilung der Phobie gegen die besagte Spielminute bei. Wieder waren die Deutschkreutzer mit einer Führung (3:2) in die Pause gegangen, wieder kassierte man direkt nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Großer Pechvogel dabei war Christian Stutzenstein, dem in dieser Szene ein unglückliches Eigentor unterlief.

Natürlich blieb dieser Umstand FCD-Trainer Mario Pürrer schon vor dem Bad Sauerbrunn-Spiel nicht verborgen. „Um das zu verhindern, versuchten wir es nach der Pause mit einigen Sprints, um die Spieler wieder auf Betriebstemperatur zu bringen“, erklärte der Trainer. Leider schien auch diese Maßnahme nicht zu wirken. Im Gegenteil, dieses Problem scheint sich immer mehr in den Köpfen der Spieler festzusetzen.

Pürrer sprach nach dem Bad Sauerbrunn-Spiel von „vielen Kleinigkeiten“, mit denen sich sein Team selbst in Bedrängnis brachte. Diese gilt es nun – wenn möglich vor dem Derby gegen Ritzing – auszumerzen. Nicht gerade förderlich ist da auch die Gelb-Sperre von Mathias Hänsler, der in Bad Sauerbrunn die fünfte „Gelbe“ sah. Umso ärgerlicher, da vier davon wegen Kritik gezeigt wurden. Mit Hänsler und dem nach dem Bad Sauerbrunn am Knöchel verletzten Lukas Godovitsch drohen beide „Sechser“ auszufallen, was die Sache natürlich nicht einfacher macht. Pürrer: „Nach dem Wochenende sah es bei Lukas und seinem Knöchel schon weit besser aus als direkt nach dem Spiel. Wir werden auf einer entscheidenden Position umstellen müssen, ich vertraue aber meinen Spielern, wir werden das hinkriegen.“