FSG trennt sich von Trainer Lorandt Schuller. Beim Burgenlandliga-Aufsteiger musste der Meister-Trainer kurz vor Saisonbeginn gehen. Sein Nachfolger ist mit Kurt Jusits ein alter Bekannter bei der FSG.

Von Michael Heger. Erstellt am 31. Juli 2019 (17:48)
Michael Heger

Etwas überraschend wurde Lorandt Schuller vor gut einem Jahr als Trainer der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach präsentiert, er folgte damals auf den glücklosen Josef Degeorgi. Obwohl das Ziel Meistertitel und Aufstieg in die Burgenlandliga erreicht wurde, muss der Trainer jetzt die Fahnen streichen.

Aus guter Tradition, denn bereits nach dem letzten Meistertitel in der 1. Klasse Mitte (Saison 2016/17), musste mit Dietmar Lueger der Trainer seinen Posten räumen. Die Gründe für den Rauswurf waren für Schuller nur schwer nachvollziehbar. „Mir wurden mehrere Dinge gesagt, wirklich schau bin ich aber nicht daraus geworden“, so der Ex-Coach.

"Auffassungsunterschiede" als Ursache

Obmann Anton Reisner hielt sich in Sachen Gründe für die Trennung eher allgemein: „Zuletzt häuften sich die Auffassungsunterschiede, sodass wir zum Schluss gekommen sind, dass wir eine Änderung auf dem Trainersektor vornehmen müssen.“ Der Obmann ließ es sich aber nicht nehmen, sich bei seinem Ex-Trainer zu bedanken: „Es ist alles sehr schnell gegangen und war so nicht geplant. Wir danken Lorandt für seine Arbeit und er wird mit dem Aufstieg in die Burgenlandliga natürlich immer einen Platz in der Geschichte der FSG einnehmen“, so Reisner.

Der Nachfolger von Schuller ist einer seiner Vorgänger, nämlich Kurt Jusits. Reisner zum „Comeback“ von Jusits, der zuletzt in Horn in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs tätig war: „Wir haben vor zwei Jahren mit ihm ein Projekt gestartet, das wir jetzt fortsetzen. Damals sind von beiden Seiten Fehler passiert, diese sind ausgeräumt.“ Bei der FSG hofft man jetzt, dass Jusits der Mannschaft den nötigen „Schliff“ für die Burgenlandliga geben kann.