Jennersdorf mit Entwicklung, die stolz macht
2. LIGA SÜD
Jennersdorf bestreitet die Saison mit nur einem Legionär, in Mühlgraben holte man einen spektakulären 5:4-Derbysieg.
Abdulrazzak Almiznazi (l.) ist eines der heißen Talente in der Bezirkshauptstadt.
© Martin Ivansich
Dieser Tag wird den Jennersdorfer Fans, Spielern und Funktionären noch länger in Erinnerung bleiben. Am Freitag holte man in Mühlgraben einen 5:4-Derbysieg, wonach es lange gar nicht aussah. In Minute 54 kassierte Jennersdorf das 0:2, drehte dann aber auf. Zwischen der 59. und 71. Minute stellte man auf 4:2, bekam noch einmal zwei Tore und gewann am Ende trotzdem. Weil Patrick Riegler in der 90. Minute das Leder im Netz versenkte. „Für den neutralen Zuschauer war das ein super Spiel, für jemanden, der es mit einem Team hält, aber gar nicht. Das war wirklich nichts für schwache Nerven“, atmete Sportlicher Leiter Martin Sitzwohl nach den intensiven 90 Minuten durch.
„Aber es war ein Sieg der Moral, die Burschen haben nach dem 0:2 nicht aufgegeben und auch nicht nach dem 4:4“, so Sitzwohl. Stolz macht ihn die Entwicklung seiner Mannschaft. „Wir spielen nur mit einem Legionär, die anderen sind Burschen aus der Umgebung, die teilweise sehr jung sind. Mit dem Punkt gegen Rechnitz und dem Sieg gegen Mühlgraben haben sie bewiesen, was sie draufhaben und das freut uns alle im Verein.“ Leichter wird´s für Jennersdorf nicht, am Freitag kommt der starke Aufsteiger aus Großpetersdorf (ebenfalls 4 Punkte aus zwei Spielen) in die Bezirkshauptstadt.