ASK Kohfidisch: Ein Linksfuß soll es werden

Erstellt am 21. Januar 2022 | 01:17
Lesezeit: 2 Min
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Slowenische Flügelzange? Marcel Kene (r.) erwies sich für den ASK Kohfidisch als kleiner Goldgriff. Jetzt könnte ein ehemaliger Teamkollege des Offensiv-Allrounders ebenfalls in der Burgenlandliga aufschlagen. Dabei ist dieser aber nicht die einzige Option, sondiert man auch weitere Personalien.
Foto: Bauer
Der ASK Kohfidisch ist nach seinem ersten Transfer weiter am Sondieren.
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Es war ein guter erster Test, den der ASK Kohfidisch am vergangenen Samstag auf den Kunstrasenplatz in Szombathely hinlegte. Gegen den ortsansässigen Haladas VSE verlor man zwar mit 2:4, aber der generelle Auftritt war durchaus positiv zu werten. So kickte man viermal 30 Minuten und alle 14 Kaderspieler erhielten 80 Minuten Einsatzzeit. „Für das, dass wir so lange kein Match hatten, war es eigentlich gut“, sagte Kicker Thomas Polzer, der selbst einen Treffer beisteuerte und bei der späteren Niederlage von Marcel Kene flankiert wurde und meinte weiter: „Jeder bekam sehr viele Minuten und es war so eine richtig gute Einheit.“

Ebenfalls erstmals im ASK-Trikot war Neo-Kicker Florian Csencsits im Einsatz. Dieser wechselte aus Eberau in Richtung Burgenlandliga und wusste in seiner ersten Woche auch schon zu gefallen. Polzer: „Das passt richtig gut und ich glaube auch, dass es ihm bei uns gefällt. Klar ist, dass er Gas gibt.“

Das braucht der Kader auch, der an zumindest einer Position noch nachjustiert werden soll. Trainer Attila Banfalvi und seine sportlichen Mit-Verantwortlichen erkoren dabei die Linksverteidiger-Position heraus. „Dort spielten im Herbst sehr viele Kicker“, erklärte Polzer, der so nur wenig Positions-Kontinuität sehen konnte. Das will man 2022 ändern und ein slowenischer Kicker gab sich so die Ehre. Dieser spielte mit dem zweiten samstäglichen Torschützen Kene schon einmal zusammen und hinterließ auch einen guten Eindruck. „Es wäre schon wichtig, dass es ein gelernter Verteidiger wäre. Wir suchen schon seit Jürgen ‚Lego‘ Pfahnl wieder in Rechnitz kickt einen Mann.“ Auch schon ein Zeiterl her – Juli 2020 – und nun soll die vakante Stelle endgültig angegangen werden. Ob es dabei der Slowene wird? Offen. Dieser soll in dieser Woche noch einmal mit von der Partie sein, ist aber auch nicht die einzige Option. Ebenfalls unklar blieb zu Wochenbeginn, ob ein weiterer Probelauf anstehen würde. Scheiblingkirchen-Warth sagte das anberaumte Testspiel kurzfristig ab.