Ponweiser macht UEFA-Pro-Diplomkurs: „Passt perfekt“. Akademie-Chef Franz Ponweiser nimmt die international höchstmögliche Trainerausbildung in Angriff.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 18. Mai 2018 (06:12)
Fenz
UEFA-Pro-Diplom: Fußballakademie-Boss Franz Ponweiser (l., mit Geschäftsführer Oliver Snurer) ist Teil des neuen Kurses der höchsten Trainerausbildung.

16 Teilnehmer starten von 16. bis 18. Juli in das erste Modul des neuen UEFA-Pro-Diplomkurses, an dessen Ende die Erlangung der höchstmöglichen Trainerausbildung (berechtigt zur europaweiten Trainertätigkeit in der obersten Spielklasse) steht. Einer davon ist mit Franz Ponweiser der aktuelle Sportchef der Fußballakademie (AKA) Burgenland.

Der Inhaber der UEFA-A- und auch Elite-Junioren-Lizenz hat das nötige Anforderungsprofil – hier gibt es ein entsprechendes Punktesystem – und das Aufnahmeverfahren positiv erfüllt. „Für mich passt es perfekt, ich befinde mich diesbezüglich im besten Alter. Zudem ist die kontinuierliche Weiterentwicklung nicht nur für unsere Spieler, sondern auch für unsere Trainer und für mich wichtig.“

Bereits 2013 durchlief Ponweiser das Aufnahmeverfahren. Damals klappte es nicht, dafür erwarb er im Anschluss die für eine Akademie nötige Elite-Junioren-Lizenz. Mittlerweile ist Ponweiser AKA-Burgenland-Chef, nun schließt sich der Kreis mit dem UEFA-Pro-Diplomkurs, der eineinhalb Jahre dauert und 400 Ausbildungseinheiten umfasst. „Viel ist in Eigenregie abzuarbeiten, da ist neben dem Job natürlich ein gutes Zeitmanagement gefragt“, sagt Ponweiser, der im Zuge des Kurses natürlich auch bei einem anderen Klub hospitieren wird. „Ich habe hier Kontakte zu Bayern München oder Hoffenheim“, strebt der 42-jährige Wahl-Neutaler tendenziell den interessanten Weg nach Deutschland an.

Kursteilnehmer: Franz Ponweiser, Thomas Darazs, Ferdinand Feldhofer, Gerhard Fellner, Werner Grabherr, Thomas Grumser, Markus Hackl, Christian Ilzer, Christoph Jank, Helmut Lamatsch, Gernot Plassnegger, Stefan Rapp, Wolfgang Robatsch, Gerald Scheiblehner, Bernhard Seonbuchner und Gerhard Struber.