ASV Siegendorf zieht Klage gegen ÖFB und BFV zurück. Der ASV Siegendorf macht einen Rückzieher und wird die Klage gegen den ÖFB und den BFV nun zurückziehen.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 30. Juni 2020 (02:55)
Philipp Frank

Der Vorstand des ASV Siegendorf beschloss einstimmig, das Klagverfahren gegen den ÖFB und den BFV zu beenden. Ausschlaggebend für das Vorgehen sind sowohl wirtschaftliche als auch sportliche Überlegungen und vor allem die damit verbundenen Risiken. Zur Erinnerung: Der zum Zeitpunkt des Meisterschaftsabbruchs Führende der Burgenlandliga wollte mit seiner Klage eine einstweilige Verfügung gegen die Annulierung der Meisterschaft 2019/2020 erwirken, um so doch noch den Aufstieg in die Regionalliga Ost zu schaffen. Auf der anderen Seite könnte der Klub im Fall eines weiterführenden Rechtsstreits und einer Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt womöglich dann doch wieder zurückgestuft werden – und dann wäre sogar der Platz in der Burgenlandliga nicht gesichert.

„Wir möchten auch diesen Schwebezustand für die Mannschaft, Regionalliga ja oder doch nicht, beenden“ so Präsident Peter Krenmayr, der fortführt: „Ein mögliches Terminchaos wird es damit für die Burgenlandliga-Klubs nicht geben.“ Außerdem wolle man in wirtschaftlich schwierigen Corona-Zeiten für die Vereine in der Burgenlandliga und der Regionalliga nicht „schuld“ betreffend nachteiliger Auswirkungen sein. Krenmayr: „Hier geht das Gemeinwohl der gesamten Fußballfamilie eindeutig vor das Eigeninteresse eines einzelnen Vereins.“

Zusatz des Klubchefs: Sollte es wider Erwarten doch noch möglich sein, freiwillig in die Ostliga zu gehen, würde man dieses Angebot annehmen.