AKA-Teams: Mit Vollgas in die Rückrunde. Alle drei AKA-Teams haben mit der Vorbereitung begonnen. Heli Prenner ist als U16-Co-Trainer neu im Team. „Mir war sofort klar, dass ich das machen will.“

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 18. Januar 2019 (06:28)
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Neu im Team. Helmut Prenner (l., neben Boss Franz Ponweiser und Headcoach Christoph Morgenbesser) ist U16-Assistenztrainer und hat als Spieler eine tolle Karriere hinter sich. Die Fußballakademie ist für den 39-jährigen Lehrer die erste Trainerstation.

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Am Montag war es soweit – ab 16 Uhr betraten zuerst U15, im Abstand von einer halben und einer Stunde auch U16 sowie U18 erstmals in diesem Kalenderjahr den AKA-Rasen. In der Vorwoche stand für die Jüngsten ein reduziertes Training am Programm, die U16 weilte in Zell am See auf Skikurs, die U18 bereitete sich auf das BFV-Hallenmasters vor. Ab sofort läuft wieder alles in geregelten Bahnen.

Transfermäßig tut sich wenig, den aktuellen Talenten soll auch weiterhin das Vertrauen gegeben werden. „Es gibt laufend Anfragen, die ich jedoch stets ablehne“, erläutert AKA-Boss Franz Ponweiser. „Wir sind in der glücklichen Lage, niemanden aufnehmen zu müssen.“

Die U18 hat aber doch einen Aderlass zu verzeichnen. David Nemeth trainiert schon längst mit den SVM-Profis. Timo Kratky und Johannes „Joschi“ Schriebl übersiedeln zum Training zu den SVM-Amateuren. Der einzig „echte“ Abgang ist die Aktie Peter Trimmel, der zu Parndorf II gewechselt ist.

Auch der vakante Posten des U16 Co-Trainers (Gerry Linshalm wechselte als Athletiktrainer zu den Profis) wurde von Ponweiser mit Helmut „Heli„ Prenner rasch neu besetzt. Der neue Mann, er ist Lehrer in der Sport-NMS Wiener Neustadt und für den dortigen Fußballschwerpunkt verantwortlich, stand der BVZ auch prompt Rede und Antwort.

BVZ: Wie kam es eigentlich zu Ihrem AKA-Engagement?

Helmut Prenner: Das war doch etwas überraschend. Ich war bei einer Fortbildungsveranstaltung im VIVA-Landessportzentrum Steinbrunn und traf dort die beiden U15-AKA-Coaches Manuel Takacs und Christoph Witamwas. Ich kenne beide noch als Spieler, zudem sind wir ja als Lehrer auch Kollegen. Wir plauderten darüber, dass in der Akademie ein Trainerposten frei ist.

Wie ging es dann weiter?

Einer der beiden muss Franz Ponweiser meine Telefonnummer gegeben haben. Denn der AKA-Boss rief mich am Tag darauf schon an. Am Nachmittag traf ich mich mit ihm schon in der Fußballakademie.

Viel Zeit zum Überlegen blieb wohl nicht?

Das war auch nicht notwendig. Mir war sofort klar, dass es das ist, was ich jetzt machen will.

Es handelt sich um Ihre erste Trainerstation. Welche Ziele verfolgen Sie?

Ich denke, dass ich meine langjährige Erfahrung als Kicker gut einbringen kann, andererseits viel Erfahrung sammeln werde. Ich sehe das als Win-Win-Situation für die Akademie und für mich. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das jetzt zwei oder drei Jahre mache. In der Vergangenheit habe ich Angebote als Trainer im Erwachsenenfußball ausgeschlagen.

Sie waren als Profi tätig, haben beispielsweise bei Rapid oder Admira Amateur- und Bundesligaluft geschnuppert. Was hat sich in den Jahren verändert?

Alles ist total professionell geworden. Die Anlage in Mattersburg spielt alle Stückerl. Es ist alles angerichtet, um eine Top-Ausbildung zu bekommen.