Am vergangenen Donnerstag wurde Rosemarie Harter (SPÖ) im Müllendorfer Gemeinderat zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Sie setzt auf ein starkes Miteinander.
Ideen für Alltagsradverkehr in Pöttsching
Radworkshop Pöttsching
KEM Leithaland und Radlobby Burgenland luden zum Treffen mit Pöttschingern, um den Alltagsradverkehr zu beleuchten, mögliche Problemzonen zu identifizieren und Lösungen zu finden.
Ideen. Stefan Haider leitete den Arbeitskreis mit Bürgern aus Pöttsching. Sie besprachen Ideen, wie der Alltagsradverkehr im Ort noch verbessert werden kann.
© KEM
Die KEM (Klima- und Energie-Modellregion) Leithaland lud zusammen mit der Radlobby zum Radworkshop in Pöttsching ein – einem Treffen mit Bürgern, um die Situation für Radfahrer in Pöttsching zu besprechen und gemeinsam mögliche Verbesserungen zu erarbeiten. Treffen dieser Art wurden auch schon in anderen Gemeinden umgesetzt. Ziel sei es, „das Fahrrad als sichere, praktische und selbstverständliche Mobilitätsform im Alltag zu stärken“, so Bernhard Heimhilcher (KEM).
Zwar gäbe es bereits gute Radverbindungen, aber auch Verbesserungspotential, stellen die Teilnehmer fest. Die Hauptstraße sei „aufgrund des Verkehrsaufkommens und schwieriger Querungsmöglichkeiten eine Barriere für Radfahrende“, stellt Moderator Stefan Haider von Radlobby Burgenland fest. Weitere problematische Stellen seien bei der Kreuzung Lichtenwörthgasse und Brunngasse sowie bei der Bank.
Auch die Seestraße sei nicht ungefährlich, da Autos hier oft mit hohen Geschwindigkeiten durchfahren und es „eingeschränkte Sichtverhältnisse durch parkende Fahrzeuge gibt“, so die Teilnehmer. Da die Straße zu einem Spielplatz und dem Freibad führt, wünschen sie sich mehr Geschwindigkeitskontrollen sowie eine 30 km/h-Beschränkung.
Festhalten. Auf einer Karte wurden mögliche problematische Stellen für Radfahrer im Straßenverkehr eingezeichnet.
© KEM
Das Treffen zeigte aber nicht nur Probleme auf, sondern bot auch Gelegenheit, Ideen zur Verbesserung einzubringen: „ein neuer Geh- und Radweg entlang der Pöttschinger Straße, eine verbesserte Radverbindung über die Stadelgasse“, um etwa den Supermarkt besser erreichen zu können, sowie zwischen Industriestraße und Hauptstraße oder zusätzliche Radverbindungen Richtung Zillingtal und Krensdorf.
„Im Janischgassl könnte eine Fahrradstraße den Radverkehr stärken, während entlang der Hauptstraße Mehrzweckstreifen und eine Neuordnung der Parkplätze geprüft werden sollen“, fasst Haider weiter zusammen.