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Spital: Haus F macht Platz für Psychiatrie
Krankenhaus Barmherzige Brüder
Am Areal des Eisenstädter Krankenhauses finden Abbrucharbeiten statt: Das Haus F wird entfernt. Auf dem Areal wird die neue Psychiatrie errichtet, die auch Angebote für Jugendliche umfassen wird.
Die Abbrucharbeiten am Haus F haben begonnen.
© BVZ / Kirchmeir
Im Haus F war früher das Altenwohnheim der Stadtgemeinde untergebracht. 2008 kaufte das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder die Liegenschaft. Zuletzt waren in dem Gebäude Büros, Besprechungsräume und Konvente der indischen Schwestern untergebracht.
Für den geplanten Neubau wird durch den Abbruch das Baufeld vorbereitet. Mitte bis Ende Jänner 2027 soll mit der Baugrubensicherung begonnen werden.
Ausgeführt wird das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs, das von Skyline Architekten konzipiert wurde. Der kompakte Baukörper mit zentraler Erschließung, kurzen Wegen und guten Orientierungsmöglichkeiten habe die Jury überzeugt, erklärte Vanessa Keiblinger, Senior Technikerin der DI Markus Weiner ZT GmbH.
Das Siegerprojekt fügt sich mit seiner Höhe in die städtebauliche Umgebung ein.
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Das Krankenhaus will Kapazitäten für die psychiatrische Akutversorgung schaffen. Insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 24 Jahren gibt es derzeit im Burgenland kein Angebot. Auf deren besondere Behandlungsbedürfnisse werde man künftig in Eisenstadt gezielt eingehen können, betonte Krankenhausgeschäftsführer Robert Maurer bei einem Lokalaugenschein an der Baustelle am Donnerstag, 22. Oktober 2026.
Pro Tag werden derzeit 100 Kubikmeter Abbruchmaterial abtransportiert, insgesamt werden es 3.000 Kubikmeter sein. Die einzelnen Baustoffe werden getrennt und teilweise wiederverwertet.
Für den Abtransport wird aktuell noch eine Baustraße fertiggestellt, sodass die LKW über die Parkstraße zu- und abfahren können, um die Carl-Moreau-Straße als Zufahrtsstraße zu Spital und Parkdeck zu entlasten.
Pater Prior Daniel Katzenschläger, Projektmanager Markus Weiner, sein Mitarbeiter Martin Zerkold, Krankenhaus-Geschäftsführer Robert Maurer und Senior-Technikerin Vanessa Keiblinger.
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Das Bauprojekt ist Teil einer langfristigen Masterplanung. Wie der Geschäftsführer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder mitteilte, sind bis 2034 zahlreiche Umbauten, Modernisierungen und Zubauten vorgesehen.
Die im Haus F untergebrachten Büros und Besprechungsräume wurden in den frisch sanierten ältesten Gebäudeteil an der Esterhazystraße übersiedelt. Teile dieses historischen Bereichs stammen aus dem 18. Jahrhunderts und umfassen auch die Spitalskirche und die Apotheke. Die Sanierung fand unter Aufsicht des Bundesdenkmalamtes statt.
Die weiteren Umbaumaßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb. In einem der folgenden Bauabschnitte soll die Erweiterung der Intensivstationen erfolgen.
Die einzelnen Baustoffe werden getrennt entsorgt, Beton wird wiederverwertet.
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- Mitte Oktober begannen die Abbrucharbeiten von Haus F.
- Im Jänner 2027 sollen die Baugrubensicherung und Aushubarbeiten beginnen.
- Die Fertigstellung des Psychiatriegebäudes ist für 2029 geplant.
- Das neue stationäre Angebot wird zwei Akutstationen mit jeweils 15 Betten, zwei allgemeinpsychiatrische Stationen mit jeweils 15 Betten und eine Wochenstation mit 15 Betten umfassen.
- Es sollen sowohl offene, als auch bei Bedarf schließbare Bereiche möglich sein.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem Behandlungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren.
- Zehn tagesklinische Plätze werden weiterhin zur Verfügung stehen.
- Der Ambulanzbereich wird deutlich erweitert.