PV- und Windkraft: Standorte werden geprüft

Leithaprodersd./Stotzing

Flächen für alternative Energie-Parks werden in Leithaprodersdorf und Stotzing derzeit geprüft.

Von Sigrid Furtner-Janisch

Symbolfoto. In Stotzing und Leithaprodersdorf prüfen Firmen, ob AGRI-PV-Anlagen errichtet werden können.

Symbolfoto. In Stotzing und Leithaprodersdorf prüfen Firmen, ob AGRI-PV-Anlagen errichtet werden können.

© Furtner-Janisch

Sowohl in Stotzing als auch in Leithaprodersdorf gibt es derzeit Bestrebungen, alternative Energieparks zu errichten. Gleich zwei Firmen, darunter die Burgenlandenergie, prüfen dazu derzeit mögliche Standorte in den Ortschaften.

Bereits im Mitte Dezember wurden die Gemeinderäte in Stotzing und Leithaprodersdorf von den Projekten informiert. Mittlerweile wurde mit den Grundeigentümern Kontakt aufgenommen, um erste Optionenverträge abzuschließen.

In Leithaprodersdorf handelt es sich dabei um private Grundstücke. Trotzdem braucht es die Zustimmung des Gemeinderats, da die Grundstücke entsprechend umgewidmet werden müssten, lässt Bürgermeister Martin Radatz (ÖVP) im Gemeinderat wissen.

Derzeit werde überlegt, sechs Windräder und einen Photovoltaik-Park zu errichten. Das Projekt soll in den nächsten Monaten, voraussichtlich Anfang Juni, der Bevölkerung vorgestellt werden. Es werde überlegt, die Bevölkerung bei der Entscheidung mitentscheiden zu lassen.

Gemeinde prüft Fläche für PV-Parks in Stotzing

In Stotzing ist die Gemeinde einer der Grundeigentümer für den möglichen Standort eines Photovoltaik-Parks. Hier wird derzeit eine Fläche von rund 49 Hektar geprüft, ob sie für das Projekt geeignet ist. Insgesamt umfasst diese Fläche 30 Grundstücke, die überwiegend in Privatbesitz sind.

Soweit möglich sollen sogenannte „Hybrid-Parks“ entstehen. Dabei wird der erzeugte Strom der Windräder und der PV-Anlagen über dieselben Netzanschlüsse eingespeist. Dadurch werde der „Netzanschlussnutzungsgrad“ hier gesteigert, stellt ein Mitarbeiter der Burgenlandenergie bei einer Präsentation im Gemeinderat fest.

Zwar versuche man, vor allem Dächer und versiegelte Flächen für PV-Anlagen zu nutzen, um die Klimaziele zu erreichen, aber in Stotzing etwa sei das „realisierbare Potential auf Dächern und versiegelten Flächen nicht ausreichend“, weshalb man PV-Anlagen errichten möchte, wie der Burgenland-Energie-Mitarbeiter dem Gemeinderat in Stotzing erklärte. Außerdem sollen AGRi-PV-Anlagen errichtet werden, so dass es zu keiner Versiegelung der darunter liegenden Grünflächen kommt.