Kirschblütenregion: Renaturierung, Sanierung und Aufschließungen

Ausblick 2026

Verschiedenste Projekte stehen in den Gemeinden der Kirschblütenregion in diesem Jahr an.

Von Sigrid Furtner-Janisch

Abriss. Die Gebäude am nicht mehr genutzten Sportplatz in Donnerskirchen werden in den nächsten Monaten abgerissen, der Platz renaturiert beziehungsweise aufgeforstet.

Abriss. Die Gebäude am nicht mehr genutzten Sportplatz in Donnerskirchen werden in den nächsten Monaten abgerissen, der Platz renaturiert beziehungsweise aufgeforstet.

© Furtner-Janisch

Am Donnerskirchner Fußballplatz starten demnächst Abbrucharbeiten. Grund dafür ist, dass der Pachtvertrag mit der Urbarialgemeinde Schützen am Gebirge, die im Besitz des Grundstücks ist, im September 2026 endet und von der Gemeinde Donnerskirchen nicht verlängert wird. Laut Vertrag muss das Gelände in seinem ursprünglichen Zustand übergeben werden, also renaturiert beziehungsweise aufgeforstet werden. Im Jahr 2016 stellte der Fußballverein UFC Donnerskirchen seinen Spielbetrieb ein. Seither gab es verschiedene Nutzungen für den Sportplatz, zuletzt Betrieb ein Hundeverein hier eine Hundeschule.

Auch in Bezug auf die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses wird 2026 vonseiten der Gemeindeführung weiter gearbeitet. Derzeit läuft die Umwidmung der Grundstücke bei der Ortsausfahrt in Richtung Purbach. Hier wurde nun das letzte Grundstück sichergestellt, auf dem „zum Beispiel eine Trainingswiese entstehen soll oder für ähnliche Aktivitäten genutzt werden kann. Hier soll keine weitere Straße entstehen“, wie Bürgermeister Johannes Mezgolits (ÖVP) betont.

Auch wenn sich „die Gemeinde den Neubau derzeit nicht leisten kann, können wir mit dem Vorhaben vorantreiben“ und die grundlegenden Vorbereitungen treffen. So läuft derzeit das Umwidmungsverfahren der Grundstücke. Die Freiwillige Feuerwehr Donnerskirchen ist sowohl eine Abschnitts- als auch eine Stützpunktfeuerwehr und daher mit den entsprechenden Fahrzeugen ausgestattet. Da im derzeitigen Gebäude nicht alle untergebracht werden können, entstanden die Pläne für einen Neubau.

In Breitenbrunn gibt es Pläne, die derzeitige Ordination der parktischen Ärztin zu sanieren. Die Arbeiten sollen rund vier bis sechs Monate dauern. Dafür wurde eine Investitionssumme von rund 12.000 Euro angesetzt.

In Purbach laufen die Aufschließungsarbeiten für den geplanten Pflegestützpunkt weiter. Derzeit läuft die Umwidmung des Grundstücks. Ist diese durchgeführt, können die Kanalerrichtungsarbeiten und in weiterer Folge der Bau selbst beginnen. Bürgermeister Harald Neumayer (SPÖ) vermutet, dass der Spatenstich voraussichtlich im Jahr 2027 erfolgen wird.