Kleinhöfleiner Güterweg entsiegelt: Kleines Projekt mit großer Wirkung

Bodenschutz

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner lobt Initiative von Anrainern – Stadt Eisenstadt setzt Zeichen für Bodenschutz.

Von Von BVZ Redaktion

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner besuchten gemeinsam mit Josef Klampfer und Stefan Kaiser das Entsiegelungsprojekt bei Kleinhöflein.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner besuchten gemeinsam mit Josef Klampfer und Stefan Kaiser das Entsiegelungsprojekt bei Kleinhöflein.

© zVg LMS

Mit einem beispielhaften Projekt hat die Stadt Eisenstadt in Kleinhöflein gezeigt, wie auch kleine Maßnahmen zur Verbesserung des Bodenschutzes beitragen können. Auf Initiative zweier Anrainer, Josef Klampfer und Stefan Kaiser, wurde ein 180 Quadratmeter großer asphaltierter Güterweg entsiegelt und durch einen wasserdurchlässigen Schotterweg ersetzt.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne), die das Projekt am Freitag gemeinsam mit den Initiatoren und Bürgermeister Thomas Steiner besichtigte, zeigte sich beeindruckt: „Eisenstadt zeigt bei diesem Projekt in Kleinhöflein, wie’s geht! Jeder Quadratmeter, der entsiegelt wird, ist ein Gewinn für Mensch, Natur und Klima.“

Gerade in Zeiten zunehmender Hitzeperioden und Starkregenereignisse könne jede Maßnahme helfen, die Folgen der Klimakrise abzufedern. „Wasserdurchlässige Flächen verhindern Überflutungen, kühlen das Mikroklima und fördern die Artenvielfalt – sowohl innerorts als auch außerhalb geschlossener Siedlungsräume“, so Haider-Wallner.

Stadt setzt auf Entsiegelungsprämie

Das Projekt wurde von der Stadt mit einem Gesamtvolumen von rund 15.000 Euro umgesetzt. Die Anrainer hatten die Idee im Vorjahr bei der Stadt eingebracht – und stießen auf offene Ohren. „Unser Anliegen war es, der Natur wieder mehr Raum zu geben“, betonte Josef Klampfer beim Lokalaugenschein.

Neben kommunalen Projekten fördert die Landeshauptstadt auch private Entsiegelungen durch eine eigene Prämie. Für Haider-Wallner ein wichtiger Anreiz: „So wird sichtbar, dass jede und jeder Einzelne einen Beitrag zum Bodenschutz leisten kann.“

Landes-Wettbewerb des Landes läuft bis Oktober

Der Besuch in Kleinhöflein fand nur einen Tag nach dem offiziellen Start des landesweiten Entsiegelungswettbewerbs „Baba, Beton!“ statt. Dabei können alle 171 burgenländischen Gemeinden Projekte einreichen – das Siegerprojekt erhält bis zu 100.000 Euro vom Land. Bürgermeister Thomas Steiner sieht den Wettbewerb als wertvollen Impuls: „Wir planen bereits ein weiteres Projekt, mit dem wir teilnehmen werden.“

Gleichzeitig hob Steiner die Bedeutung des aktuellen Beispiels hervor: „Das Projekt in Kleinhöflein zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Anrainer, Stadt und Politik gemeinsam an einem Strang ziehen.“ Ein Modell, das Schule machen könnte.

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Kleinhöfleiner Güterweg entsiegelt: Kleines Projekt mit großer Wirkung
Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner besuchten gemeinsam mit Josef Klampfer und Stefan Kaiser das Entsiegelungsprojekt bei Kleinhöflein.

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Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner besuchten gemeinsam mit Josef Klampfer und Stefan Kaiser das Entsiegelungsprojekt bei Kleinhöflein.

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Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner besuchten gemeinsam mit Josef Klampfer und Stefan Kaiser das Entsiegelungsprojekt bei Kleinhöflein.

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