Die Pfarren St. Margarethen, Oggau, Rust und Mörbisch werden seit September in einem gemeinsamen Seelsorgeraum geführt. Im Gespräch mit Daniel Freismuth (BVZ) erklären der neue Pfarrleiter und die Sekretärin des neuen Seelsorgeraums, welche Veränderungen und Vorteile der Seelsorgeraum mit sich bringt.
Vom Start-up zur Landeshauptstadt: Vortrag zur Entwicklung Eisenstadts
Brigitte Krizsanits
Von der ungarischen Kleinstadt zur modernen Landeshauptstadt: Historikerin Brigitte Krizsanits beleuchtet Eisenstadts bewegte Geschichte in einem Vortrag am 20. Mai.
Am 20. Mai 2025 spürt Historikerin Brigitte Krizsanits im Rahmen eines Vortrags im Burgenländischen Bildungswerk der Geschichte Eisenstadts von der Landeshauptstadtwerdung bis heute nach.
© zVg
Wie wurde Eisenstadt zur burgenländischen Landeshauptstadt? Und wie entwickelte sich die Stadt zur heutigen Bildungs- und Verwaltungsmetropole? Diesen Fragen geht die Eisenstädter Historikerin Brigitte Krizsanits in einem Vortrag am Dienstag, dem 20. Mai, um 19 Uhr im Burgenländischen Bildungswerk nach. Unter dem Titel „Vom Start-up zur Erfolgsgeschichte“ zeichnet sie mit historischem Bildmaterial, Karten sowie Zahlen und Fakten die Entwicklung der Stadt nach.
Meilensteine der Stadtgeschichte
Eisenstadt war bis 1921 Teil des westlichen Königreichs Ungarn. Mit dem Anschluss des Burgenlands an Österreich wurde die Stadt zum Zentrum des jüngsten Bundeslands. Die Wahl zum Sitz der Landesregierung am 30. April 1925 brachte eine bauliche und strukturelle Aufwertung mit sich: neue Wohnhausanlagen, Amtsgebäude, aber auch der Ausbau von Infrastruktur prägten das Stadtbild.
Doch es gab auch Rückschläge: Der Zweite Weltkrieg, die Eingemeindung im Jahr 1938 zur NS-Großgemeinde und die Auflösung des Burgenlands trafen Eisenstadt schwer. Erst mit dem Abzug der sowjetischen Besatzung 1955 begann ein langsamer Aufschwung.
Wachstum, Bildung und Europa
Ab 1970 überschritt Eisenstadt die Marke von 10.000 Einwohnern. Neue Schulen, Betriebe und Siedlungen entstanden. Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 sowie der EU-Beitritt Österreichs 1995 brachten zusätzliche Dynamik.
Vortragende:Mag. Dr. Brigitte Krizsanits wurde 1975 in Eisenstadt geboren. Nach Stationen in Wien und Prag kehrte sie 2004 in ihre Heimat zurück und verfasste mehrere Bildbände und wissenschaftliche Publikationen zur Regionalgeschichte – darunter eine Dissertation über den Eisenstädter Schlosspark und dessen soziologische Entwicklung.
Veranstaltung:20. Mai 2025, 19:00 Uhr im Burgenländisches Bildungswerk, Joseph-Haydn-Gasse 11, 7000 Eisenstadt.
Anmeldung: [veranstaltungen@bgld-bildungswerk.at](mailto:veranstaltungen@bgld-bildungswerk.at) oder 02682/62282