Eisenstadt im Zeichen der Brustkrebs-Vorsorge

„Eisenstadt goes Pink“

Mit "Eisenstadt goes Pink" will die Landeshauptstadt im Oktober auf Brustkrebsvorsorge aufmerksam machen. Die Initiative soll von möglichst vielen Menschen, Betrieben und Vereinen getragen werden.

Von Markus Kaiser

Rufen auf zum Mitmachen: Pink Ribbon Burgenland Botschafterin Ágnes Ottrubay, Bürgermeister Thomas Steiner, Stadtbezirksvorsteherin Waltraud Bachmaier und Andrea Konrath Krebshilfe Burgenland-Geschäftsführerin (v.l.).

Rufen auf zum Mitmachen: Pink Ribbon Burgenland Botschafterin Ágnes Ottrubay, Bürgermeister Thomas Steiner, Stadtbezirksvorsteherin Waltraud Bachmaier und Andrea Konrath Krebshilfe Burgenland-Geschäftsführerin (v.l.).

© BVZ/Kaiser

Bürgermeister Thomas Steiner startete die Präsentation von "Eisenstadt goes Pink" am Montag, um zunächst Pink-Ribbon-Botschafterin Ágnes Ottrubay für die Idee zu danken. Sie hatte beim Pink-Ribbon-Frühstück den Gedanken eingebracht, in Eisenstadt nicht nur punktuell Zeichen für Krebsbewusstsein zu setzen, sondern über einen längeren Zeitraum und möglichst großflächig.

"Du hast die Idee geboren, dass wir nicht nur einzelne Veranstaltungen machen, sondern einen ganzen Monat lang ein Zeichen setzen", so Steiner in Richtung Ottrubay. Er rief auf: „Die Stadt kann dafür den Rahmen schaffen, mit Leben erfüllt werden kann die Initiative aber von den Menschen, Sponsoren und Gastronomiebetrieben.“

Steiner betonte weiter, dass niemand einen großen Beitrag leisten müsse: "Es muss nicht alle etwas Großes beitragen, jede noch so kleine, aber kreative Aktivität kann den Unterschied ausmachen." Entscheidend sei, die Botschaft zu vermitteln: "Vorsorge kann Leben retten."

Im Oktober soll Pink daher das Stadtbild prägen: Die Pestsäule wird pink beleuchtet, der Stadtbus trägt die Pink-Ribbon-Botschaft durch die Stadt und auch in der Fußgängerzone wird die Kampagne sichtbar. Geplant sind unter anderem Ausstellungen und Musik in der Stadt. Auch der Freitagsmarkt wird sich dem Thema anschließen.

Darüber hinaus können pinke Taschen, Kappen und Shirts erworben werden. Der Reinerlös wird gespendet. "Auch das gilt als Aktivität", scherzte Steiner.

Auf die Bedeutung der Initiative verwies Krebshilfe-Burgenland-Obfrau Andrea Konrath. Nur rund 40 Prozent der Frauen würden die bestehenden Vorsorgeangebote in Anspruch nehmen. Umso wichtiger sei es, Bewusstsein für die Früherkennung zu schaffen.

Ágnes Ottrubay zeigte sich erfreut darüber, wie rasch ihre ursprüngliche Idee aufgegriffen wurde. "Ideen gibt es viele, aber dass die Stadt mit Bürgermeister Thomas Steiner und Stadtbezirksobfrau Waltraud Bachmaier sofort aufgesprungen sind - das gibt es wohl nur in Eisenstadt", sagte die Pink Ribbon-Botschafterin. Gleichzeitig richtete sie einen Appell an die Bevölkerung: "Seien auch Sie Botschafterin und Botschafter der Krebsvorsorge!"

Stadtbezirksobfrau Waltraud Bachmaier kündigte für Oktober ein "schönes, rundes Programm" an. Die Details sollen in Kürze vorgestellt werden. Noch werden auch weitere Sponsoren und Partner gesucht. Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Vereine und Privatpersonen können sich mit eigenen Aktionen beteiligen.

Ein Herzstück sollen die "Platzerl in Pink" in den Gastronomiebetrieben werden. Dabei stehen pink gestaltete Tische als sichtbares Zeichen der Solidarität. Über QR-Codes kann direkt für Pink Ribbon gespendet werden. Auch eine Unterstützung als offizieller Partner der Kampagne ist möglich.

Informationen zur Beteiligung gibt es unter eisenstadt.at/goespink.

Im Oktober geplant

Pestsäule: Wird im Oktober pink beleuchtet.

Stadtbus: Fährt mit der Pink-Ribbon-Botschaft durch Eisenstadt.

Fußgängerzone: Wird zum sichtbaren Mittelpunkt der Kampagne.

Freitagsmarkt: Auch der Markt wird sich im Oktober pink präsentieren.

Kultur: Ausstellungen und Musikveranstaltungen sind geplant.

Gastronomie: Bei den "Platzerln in Pink" setzen Gastronomiebetriebe mit pinken Tischen ein Zeichen.

Pink zum Anziehen: Taschen, Kappen und Shirts werden verkauft. Der Reinerlös geht an Pink Ribbon.

Spenden: QR-Codes bei den "Platzerln in Pink" ermöglichen direkte Spenden.

Mitmachen: Unternehmen, Vereine und Privatpersonen können eigene Aktionen starten oder die Kampagne als Partner unterstützen.