Drei Eisenstädter Volksschulen werden bereits von einer Direktorin geleitet. Wie sind die Pläne für die in Bau befindliche vierte Schule?
Erste Details zur neuen „Stadtvilla Eisenstadt“
Neues Museum
Vor wenigen Tagen wurde die Kuratorin für die zukünftige „Stadtvilla Eisenstadt“ präsentiert. Angelika Futschek war viele Jahre bei der Esterhazy Stiftung aktiv und konzipiert nun das Konzept für das neue Museum.
Bürgermeister Thomas Steiner, Obfrau des Kulturausschusses Waltraud Bachmaier (r.) und Stadtvilla-Kuratorin Angelika Futschek (l.)
© BVZ, Peter Wagentristl
Im April 2025 feiert Eisenstadt das 100. Jubiläum als burgenländische Landeshauptstadt. Bis dahin soll die „Stadtvilla“ als Museum den Betrieb starten. Während noch die Sanierungsarbeiten der ehemaligen Ärztevilla der Barmherzigen Brüder in der Pfarrgasse 20 laufen, wird hinter den Kulissen auch bereits inhaltlich gearbeitet. Das Projektteam hinter dem neuen Museum wird geleitet von Angelika Futschek
„Nachdem bisher die inhaltliche Arbeit vor allem durch ein 12-köpfiges Projektteam geleistet wurde, werden wir nun den Kreis größer machen. Wir binden die ganze Bevölkerung ein. Denn in Kürze startet das Oral History Projekt, denn wir wollen für unsere Stadtvilla auch die persönlichen Geschichten aus den Eisenstädter Familien sammeln und damit auch gemeinsam die Geschichte unserer Stadt schreiben“, betont Bürgermeister Thomas Steiner.
Bürgerbeteiligung: „Eisenstadt schreibt Geschichte“
Der Fokus des Museums fokussiert dabei auf die Zeit nach 1950. „Viel wissenschaftliches Material zur jüngeren Geschichte Eisenstadts ist leider nicht vorhanden - sehr wohl aber noch Zeitzeugen. Wir sammeln daher Berichte und Zeitdokumente und bitten alle Eisenstädter, sich dabei einzubringen“, erklärt Kuratorin Futschek.

© BVZ, Peter Wagentristl
Futschek war zuletzt bei der Esterhazy Stiftung über ein Jahrzehnt lang für diverse Ausstellungen gestalterisch tätig und kuratierte auch Museen in Baden und Wien. Besonders spannend sei in Eisenstadt, „dass hier ein ganz neues Museum aufgezogen wird - das passiert nicht alle Tage“, so Futschek.
Beginnend am Freitag, den 26. Mai, wird wöchentlich bei Terminen die Eisenstädter zur Mitarbeit aufgerufen: Sie werden etwa gebeten, Fotos, Dokumente und andere Vermächtnisse aus der Nachkriegszeit zusammenzutragen. Die so gesammelte „Oral History“ soll dann im neuen Museum maßgeblich einfließen.