Pflegestützpunkt Wimpassing: der nächste Schritt

Flächenwidmung

Um den Pflegestützpunkt in Wimpassing errichten zu können, muss das Grundstück umgewidmet werden. Diese und andere geplanten Bereinigungen liegen derzeit zur öffentlichen Ansicht im Gemeindeamt auf.

Von Sigrid Janisch

Zu den Änderungen in Flächenwidmungen im Gemeindebereich von Wimpassing gehört auch das geplante Grundstück für den Pflegestützpunkt in der Nähe des Leithahafens.

Zu den Änderungen in Flächenwidmungen im Gemeindebereich von Wimpassing gehört auch das geplante Grundstück für den Pflegestützpunkt in der Nähe des Leithahafens.

© GeoDaten Burgenland

Die geplante Errichtung eines Pflegestützpunkts in Wimpassing ist einen Schritt weiter: Im Wimpassinger Gemeindeamt kann man noch bis April die geplanten Änderungen im Flächenwidmungsplan für dieses Jahr einsehen. Darunter ist auch der geplante Standort für den Pflegestützpunkt.

Dieser sowie Wohnungen für Soziales Wohnen sollen im Bereich zweier Sportanlagen in der Nähe des Leithahafens errichtet werden. Dazu muss das Grundstück in Bauland umgewidmet werden. „Nach der Auflagenfrist können die Änderungen dann im Gemeinderat besprochen und beschlossen werden“, erklärt Bürgermeister Ernst Edelmann (SPÖ). Da die Änderungen noch bis in den April eingesehen werden können, wird dies voraussichtlich in der Gemeinderatssitzung im Juni passieren.

Außerdem gibt es einige kleinere „Bereinigungen“, wie Edelmann erklärt. In allen Gemeinden werden immer wieder etwa entlang von Straßen und Wegen Grundstücksgrenzen vermessen und es kommt vor, dass ein kleiner Teil doch zum öffentlichen Gut oder dem Grundstückseigentümer gehört. Diese werden dann offiziell umgewidmet, damit im Grundbuch alles ordnungsgemäß erfasst ist.

Bereits 2022 gab das Land Burgenland bekannt, dass in Wimpassing ein Pflegestützpunkt errichtet werden soll. Das Land suchte einen geeigneten Standort. Nach teils heftigen Diskussionen im Gemeinderat wurde letztlich ein Optionenvertrag über den Verkauf des Grundstücks mit dem Land vereinbart.

In Stotzing ist man noch nicht so weit. Auch hier ist ein Pflegestützpunkt geplant. Ein möglicher Standort wurde im letzten Jahr ermittelt – im Zuge der Erstellung eines örtlichen Entwicklungskonzepts (ÖEK). Dieses „müssen wir noch abschließen. Dann können die entsprechenden Widmungen gemacht werden“, so Bürgermeister Thomas Tiwald (ÖVP). Derzeit ist das Konzept im „gesetzlichen Prozess“, wird also von der zuständigen Behörde geprüft.