Die Pfarren St. Margarethen, Oggau, Rust und Mörbisch werden seit September in einem gemeinsamen Seelsorgeraum geführt. Im Gespräch mit Daniel Freismuth (BVZ) erklären der neue Pfarrleiter und die Sekretärin des neuen Seelsorgeraums, welche Veränderungen und Vorteile der Seelsorgeraum mit sich bringt.
Fest der blasmusikalischen Vielfalt in Kleinhöflein
Frühlingskonzert
Falls Sie in Ihrem Bekanntenkreis Leute haben, die meinen, Blasmusik sei nichts für sie - nehmen Sie sie doch mit nach Kleinhöflein. Dort gilt dieses Argument nämlich nicht.
Kapellmeister Sebastian Pfann hatte ein goldenes Händchen nicht nur beim Dirigieren, sondern auch beim Selektieren der drei nicht minder goldenen Kehlchen von Sara Demattio, Susanna Hoppe und Anisa Karmout bewiesen.
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Moderator Josef Weidinger, der die Gäste wie Bürgermeister Thomas Steiner und Waltraud Bachmaier diesmal in der Tracht der Winzerkapelle überraschte, unterstrich in seiner Einleitung die Wandlungsfähigkeit des Genres: „Blasmusik ist die vielseitigste Musik. Sie reicht von volkstümlichen Kapellen über Oper, Operette und Musical bis hin zu Jazz und Pop.“ Dieser Vielfalt wurde beim Frühlingskonzert „Voices, Winds & Brass“ am vergangenen Wochenende in der Volksschule Kleinhöflein in einem spektakulären Maße Rechnung getragen.
Mut zur Erneuerung mit solistischen Glanzlichtern
Vor allem die erste Hälfte des Konzerts zeigte die Bandbreite der Kapelle auf. Neben einer musikalischen Postkarte aus Herkulesbad fand auch ein Falco-Medley Platz im Programm. Mit dem Stück „This Is Me“ aus dem Musical The Greatest Showman setzten Kapellmeister Sebastian Pfann und Obmann Lukas Plöckinger ein Zeichen für den Mut, das traditionelle Programm modern zu gestalten.

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Dabei sorgten auch die Solistinnen des Abends für Begeisterung im Publikum. Susanna Hoppe, Mezzo Sopranistin und sozusagen Mezzo Kleinhöfleinerin versetzte den bummvollen Saal nicht mezzo sondern tutto completto in Begeisterung. Anisa Karmout, die Haydn Hochschul-Absolventin, die der Namensgeber wohl noch selber gern gehört hätte, schloss nahtlos wenn auch stilistisch volksbühnenhafter an.
Für die modernen Akzente war Sara Demattio verantwortlich. Ihr Pop-Teil gefiel nicht nur den Gästen, sondern auch ihren Klassik-Kolleginnen, was schließlich in einer gemeinsamen Zugabe aller drei Sängerinnen gipfelte.
Es geht blasmusikalisch weiter!
In der Pause präsentierte sich das Jugendblasmusikorchester, das mittlerweile auf elf Kinder angewachsen ist. Sie gaben den „Avocado Salat“ zum Besten – ein Werk, das der stellvertretende Kapellmeister Alexander Schalling eigens komponiert hatte, damit jedes Instrument ein Solo bekommt. Die Handys der Eltern liefen heiß, als sie danach auch noch das Alabama-Lied fehlerfrei aufführten.

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In Hälfte zwei ging es dann typischer wie pannonischer weiter wie mit dem phasenweise als Widerstandslied von den Habsburgern verboten und von Franz Liszt erst so richtig berühmt gemachten Rakoczy-Marsch.
Abschließend wurde auf die kommende Serie „Blasmusik im Dorf“ verwiesen. Der erste Termin findet am Dienstag, dem 12. Mai, von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Josef Lentsch-Straße statt. Weitere Termine sind für den 30. Juni und den 15. September angesetzt.