Theresianum bekam Friedensbotschafter-Dekret“ des Ferdinandus Ordens

Gegen Mobbing

Mit dem Projekt „Friedensbotschafter“ möchte der Ferdinandus Orden 1561 Kinder und Jugendliche für ein respektvolles Miteinander sensibilisieren und Mobbing vorbeugen.

Von BVZ Redaktion

Direktorin Gabriela Pollak erhielt von der Großkanzlerin des  Ferdinandus Orden, Silvia Kugler, die Urkunde.

Direktorin Gabriela Pollak erhielt von der Großkanzlerin des Ferdinandus Orden, Silvia Kugler, die Urkunde.

© zVg. Ferdinandus Orden

Der Ferdinandus Orden 1561 macht mit seinem Präventionsprojekt „Friedensbotschafter“ auf die Folgen von Mobbing aufmerksam und wirbt für mehr Respekt, Mitgefühl und Zivilcourage im Alltag. Mobbing beginne oft schleichend – etwa durch Ausgrenzung, verletzende Bemerkungen oder Beleidigungen –, könne für Betroffene aber schwerwiegende psychische und mitunter auch körperliche Folgen haben. Mit dem Projekt sollen Kinder und Jugendliche frühzeitig für einen wertschätzenden Umgang miteinander sensibilisiert und in ihrer sozialen Verantwortung gestärkt werden.

Ein zentrales Element des Projekts ist das „Friedensbotschafter-Dekret“. Schulen und Klassen können sich damit freiwillig zu einem respektvollen Miteinander bekennen. Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass jede und jeder Einzelne zum sozialen Klima in einer Gemeinschaft beiträgt. Vor Kurzem erhielt das Theresianum Eisenstadt das „Friedensbotschafter-Dekret“. Dieses nahm Direktorin Gabriela Pollak von der Großkanzlerin des Ferdinandus Orden, Silvia Kugler, entgegen.

Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Hilfsbereitschaft, gegenseitiger Respekt und Zivilcourage die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben bilden. Wer anderen beisteht und nicht wegschaut, übernehme Verantwortung und setze ein Zeichen gegen Ausgrenzung.

Der Ferdinandus Orden 1561 betont, dass Frieden im täglichen Umgang miteinander beginne – in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Mit dem Projekt soll dazu ermutigt werden, Brücken zu bauen, statt Gräben zu vertiefen, und Menschlichkeit im Alltag aktiv zu leben.