Kinder in schwierigen Situationen finden in einer neuen Betreuungsstelle von SOS Kinderdorf in Eisenstadt ein stärkendes pädagogisches Angebot.
Abfallsammelstelle Purbach: Höhere Abgaben, geänderte Öffnungszeiten
Gemeinderat
Die Stadtgemeinde Purbach will heuer mit Stundungen und Gebührenanpassung weitere 70.000 Euro sparen.
Anpassung. Um beim Betrieb der Abfallsammelstelle kostendeckend zu sein, wurden die Gebühren in Purbach angepasst. Auch die Öffnungszeiten sind neu.
© Furtner-Janisch
Auch im Jahr 2026 wird in der Stadtgemeinde Purbach weiter gespart. Mit Einsparungen und Gebührenerhöhungen sollen in etwa 70.000 Euro eingespart werden.
Zu den Sparmaßnahmen gehört, dass die Stundung der Kredite fortgesetzt wird, sodass in diesem Jahr nur ein Kredit zurück gezahlt wird, erklärt Bürgermeister Harald Neumayer (SPÖ). „Allerdings geht das im Jahr 2027 nicht mehr, dann wird es interessant“, lässt ÖVP-Clubobmann Rainer Opitz dazu wissen.
Eine weitere Maßnahme ist die Erhöhung der Gebühren für die Abfallsammelstelle von 40 Euro auf 50 Euro. „Somit sind wir hier jetzt kostendeckend“, stellt Bürgermeister Harald Neumayer (SPÖ) fest.
Diese Maßnahme sieht die ÖVP aber kritisch: „Wir wollen die Bevölkerung nicht weiter belasten“, so Opitz. Er gibt aber auch zu, dass es derzeit finanziell „keinen Spielraum“ gibt, was Investitionen angeht.
Dafür ist die Abfallsammelstelle seit 1. Jänner ganzjährig Mittwochs (16.30 bis 19 Uhr) und Freitags (14 bis 17 Uhr) geöffnet, von März bis November auch an jedem ersten Samstag im Monat von 8.30 bis 11 Uhr. In den Monaten März und April ist zusätzlich jeden 3. Samstag geöffnet.
Der Gmoabus bleibt ebenfalls erhalten. „Dieser wird weiter im Umfang von 20 Stunden fahren. Sollte es aber zu einem größeren Schaden am Fahrzeug kommen, „muss man sich überlegen, ob man sich die Reparatur oder eine Neuanschaffung leisten will“, gibt Neumayer zu bedenken. Hier zahle die Gemeinde nach wie vor rund 50.000 Euro im Jahr dazu, um den Betrieb zu erhalten, ist man also nicht kostendeckend.