Drei Einsätze in 48 Stunden: Feuerwehr Neufeld gefordert

Brände und Türöffnung

Innerhalb von nur zwei Tagen rückte die Freiwillige Feuerwehr Neufeld zu drei Einsätzen aus. Zwei Brände und eine Türöffnung hielten die Mitglieder in Atem. In allen Fällen konnte rasch geholfen und größerer Schaden verhindert werden.

Von Von BVZ Redaktion

Drei Einsätze in 48 Stunden: Feuerwehr Neufeld gefordert

© FF Neufeld

Brand auf Baustelle rasch unter Kontrolle

Am Dienstag gegen 20.30 Uhr alarmierte die Landessicherheitszentrale die Freiwillige Feuerwehr Neufeld zu einem unklaren Brandgeschehen auf einer Baustelle einer Wohnhausanlage. Mehrere Anruferinnen und Anrufer meldeten Feuerschein und Explosionen. Daraufhin löste der Disponent vorsorglich Alarmstufe 2 aus, verbunden mit Sirenenalarm.

Vor Ort stellte sich heraus, dass wenige Quadratmeter Müll in Brand geraten waren. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer rasch mit einem sogenannten C-Schnellangriff, einer Löschleitung mit geringem Durchmesser für schnelle Erstmaßnahmen. Ein Übergreifen der Flammen auf einen Baustellencontainer sowie einen abgestellten Bagger verhinderten sie.

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Drei Einsätze in 48 Stunden: Feuerwehr Neufeld gefordert

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Die gemeldeten Explosionen führten die Einsatzkräfte auf Druckgaskartuschen und Spraydosen zurück, die im Brandbereich gelagert waren.

Zimmerbrand durch Wasser selbst eingedämmt

Keine 24 Stunden später folgte der nächste Einsatz: Am Mittwochabend rückte die Feuerwehr erneut mit Alarmstufe 2 zu einem „Zimmerbrand“ in die Weekendsiedlung aus. Zusätzlich alarmierte die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Hornstein sowie den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Hornstein.

Beim Eintreffen bestätigte sich der Brand, allerdings dürfte dieser bereits Stunden zuvor entstanden sein. Die Ursache lag laut Feuerwehr im Bereich eines Wäschetrockners. In weiterer Folge griff das Feuer auf eine Waschmaschine über und beschädigte den Wasseranschluss. Das austretende Wasser wirkte wie eine unbeabsichtigte Löschmaßnahme und dämmte die Flammen ein.

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Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle unter Atemschutz und belüftete das Gebäude mit zwei Druckbelüftern. Weitere eingesetzte Atemschutztrupps sowie die Kräfte aus Hornstein mussten nicht mehr eingreifen.

Nach rund einer Stunde übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Eigentümerinnen und Eigentümer. Die Nachbereitung dauerte länger: Reinigung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft banden die freiwilligen Feuerwehrmitglieder noch etwa eine weitere Stunde.

Türöffnung ermöglicht medizinische Versorgung

Der dritte Einsatz innerhalb von 48 Stunden führte die Feuerwehr in den Theodor-Kery-Wohnpark. Polizei und ein First Responder des ASB Hornstein waren bereits vor Ort. Der Bewohner war ansprechbar, konnte jedoch die Wohnungstür nicht selbst öffnen.

Die Feuerwehr versuchte zunächst, die Tür mit sogenannten Türfallengleitern zu öffnen. Da die Tür versperrt war, frästen die Einsatzkräfte schließlich das Schloss auf. Innerhalb weniger Minuten schufen sie so Zugang für den Rettungsdienst.

Nach der medizinischen Erstversorgung tauschten die Feuerwehrmitglieder das beschädigte Türschloss aus und rückten wieder ein.

Bei den beiden Brandeinsätzen standen insgesamt neun Fahrzeuge mit knapp 50 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Neufeld im Einsatz.