Spatenstich für erstes Hochwasserschutzprojekt

Infrastruktur

Mit dem Spatenstich für das Rückhaltebecken „Hummelbühel“ startet die Hochwasserfreistellung des Eisenstädter Ortsteils St. Georgen. Insgesamt sind fünf Rückhaltebecken geplant, die Bevölkerung künftig besser vor Starkregen schützen sollen.

Von Redaktion BVZ

Landesrat Mag. Heinrich Dorner (2.v.l.) beim Spatenstich des Rückhaltebeckens im Ortsteil St. Georgen mit Landtagsabgeordneten, Bürgermeister Mag. Thomas Steiner (2.v.r.) und deren Vizebürgermeistern Istvan Deli, BA (l.) und der 2. Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak (r.).

Landesrat Mag. Heinrich Dorner (2.v.l.) beim Spatenstich des Rückhaltebeckens im Ortsteil St. Georgen mit Landtagsabgeordneten, Bürgermeister Mag. Thomas Steiner (2.v.r.) und deren Vizebürgermeistern Istvan Deli, BA (l.) und der 2. Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak (r.).

© Landesmedienservice Burgenland, LMS/Daniel Fenz

In St. Georgen erfolgte am Montag der Spatenstich für das erste von insgesamt fünf geplanten Rückhaltebecken zur Hochwasserfreistellung des Eisenstädter Ortsteils. Das Rückhaltebecken „Hummelbühel“ ist Teil eines Gesamtprojekts mit Investitionen von 720.000 Euro und soll bis Juli 2027 fertiggestellt werden.

Schutz vor Starkregen

Das neue Rückhaltebecken erhält ein Stauvolumen von 18.800 Kubikmetern und eine Dammhöhe von 11,90 Metern. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, dem Land Burgenland sowie der Landeshauptstadt Eisenstadt. Der Bund übernimmt 47,9 Prozent der Kosten, das Land 40 Prozent und die Stadtgemeinde 12,1 Prozent.

Spatenstich für erstes Hochwasserschutzprojekt

© Landesmedienservice Burgenland, LMS/Daniel Fenz

Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner verwies auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel. Extremwetterereignisse und Überschwemmungen würden häufiger auftreten und könnten erhebliche Schäden verursachen. Investitionen in den Hochwasserschutz seien daher notwendig, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Derzeit befinden sich burgenlandweit 25 Projekte in den Bereichen Hochwasserschutz und Ökologisierung in Umsetzung.

Auch Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner betonte die Bedeutung des Vorhabens. Hochwasserschutz bedeute, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Mit vorausschauender Planung und der Zusammenarbeit aller Beteiligten werde nachhaltig in die Sicherheit und Lebensqualität der Bevölkerung investiert.