Die Pfarren St. Margarethen, Oggau, Rust und Mörbisch werden seit September in einem gemeinsamen Seelsorgeraum geführt. Im Gespräch mit Daniel Freismuth (BVZ) erklären der neue Pfarrleiter und die Sekretärin des neuen Seelsorgeraums, welche Veränderungen und Vorteile der Seelsorgeraum mit sich bringt.
Modernste E-Feuerwehrfahrzeuge in Neufeld offiziell gesegnet
Innovative Technik
Seit einem halben Jahr rückt die Freiwillige Feuerwehr Neufeld an der Leitha mit vollelektrischen Einsatzfahrzeugen aus. Am Samstag wurden zwei dieser Fahrzeuge sowie weitere Spezialgeräte im Rahmen eines Festaktes gesegnet. Das Land Burgenland sieht darin einen Schritt zur Modernisierung des Katastrophenschutzes.
Harald Heint, Markus Narkowitz, Sven Karner, Felix Nechansky, Martin Mittnecker, Robert Mayer, Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf, Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Michael Lampl, Florian Nechansky, Christian Popovits und Franz Nechansky
© LMS Burgenland
Neue Technik für Brand und Unfall
Die Freiwillige Feuerwehr Neufeld an der Leitha setzt seit dem Vorjahr auf vollelektrische Einsatzfahrzeuge. Nun erfolgte die offizielle Segnung eines Tanklöschfahrzeugs (TLFA 3000) und eines Rüstlöschfahrzeugs (RLFA 1000). Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Löschunterstützungsfahrzeug (LUF 60) sowie ein neues Feuerwehr-Arbeitsboot.
Das Tanklöschfahrzeug TLFA 3000 ist speziell für die Brandbekämpfung ausgerüstet. Das Rüstlöschfahrzeug RLFA 1000 übernimmt vor allem technische Einsätze, etwa nach Verkehrsunfällen. Es verfügt über einen 1.200-Liter-Wassertank und eine Seilwinde mit bis zu fünf Tonnen Zugkraft.
Leiser Betrieb und weniger Emissionen
Die beiden E-Fahrzeuge gelten als Österreich-Premiere. Sie basieren auf dem Konzept „Revolutionary Technology“ des Herstellers Rosenbauer. Im Unterschied zu herkömmlichen Modellen wurden sie nicht auf Basis eines Serien-Lkw entwickelt, sondern gezielt für den Feuerwehreinsatz konstruiert.
Hochleistungselektromotoren sorgen für einen leisen Betrieb. Schadstoffemissionen wie Dieselruß oder Stickoxide entstehen weder während der Anfahrt noch am Einsatzort. Vier einstellbare Fahrzeughöhen erleichtern das Arbeiten im Gelände und erhöhen die Sicherheit der Feuerwehrmitglieder beim Ein- und Aussteigen sowie bei der Geräteentnahme.
Landesrat Heinrich Dorner betonte die Bedeutung der Investition: „Die burgenländischen Feuerwehren sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit, um für die Bevölkerung Sicherheit und Hilfe zu gewährleisten. Damit unsere Wehren diesen Auftrag hervorragend bewältigen können, bemühen wir uns seitens des Landes, sie bei der Beschaffung von modernem Gerät bestmöglich zu unterstützen. Elektro-Einsatzfahrzeuge, wie sie heute in Neufeld an der Leitha gesegnet werden, sind das Modernste, was der Markt derzeit zu bieten hat. Ich wünsche der Feuerwehr Neufeld mit ihren neuen E-Fahrzeugen erfolgreiche Einsätze - und vor allem stets eine sichere Rückkehr.“
Sondergeräte für Katastrophenfälle
Neben den E-Fahrzeugen stehen in Neufeld weitere Spezialgeräte bereit. Das Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 ist ein rund zwei Tonnen schweres Kettenfahrzeug. Es kann Löschwasser bis zu 60 Meter weit versprühen und kommt vor allem bei Großbränden oder in unwegsamem Gelände zum Einsatz. Ein leichtes Arbeitsboot ergänzt die Ausrüstung für Einsätze im Bezirk Eisenstadt-Umgebung.
Die Zahlen unterstreichen den Bedarf: Mehr als 7.700 Einsätze absolvierten die burgenländischen Feuerwehren im Vorjahr. Dabei leisteten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner über 106.000 Stunden.
Parallel dazu setzt das Land ein fünfstufiges Katastrophenschutzkonzept um, das bis 2027 abgeschlossen sein soll. Die Mittel dafür wurden auf 20 Millionen Euro erhöht. Geplant sind unter anderem weitere vollelektrische Tankfahrzeuge sowie zusätzliche Spezialgeräte wie Teleskoplader und Wechselladerfahrzeuge.