Hornstein plant drei neue Gruppen für die Kinderkrippe

Investition für Familien

In Hornstein soll das Betreuungsangebot für die Kleinsten wachsen. Das bestehende Krippengebäude soll um drei Gruppen erweitert werden. Parallel dazu hat die Gemeinde das Jugendzentrum neu aufgestellt.

Von Von BVZ Redaktion

Bürgermeister Christoph Wolf beim Studieren der Pläne für die Eweiterung der Kinderkrippe.

Bürgermeister Christoph Wolf beim Studieren der Pläne für die Eweiterung der Kinderkrippe.

© Gemeinde Hornstein

Für Familien mit kleinen Kindern soll es in Hornstein künftig mehr Betreuungsplätze geben. Die Gemeinde plant, das bestehende Gebäude der Kinderkrippe um drei zusätzliche Gruppen aufzustocken. Erste Planungen liegen bereits vor, derzeit laufen Gespräche mit der Eigentümerin, der Ersten Burgenländischen Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft (EBSG), und dem Land Burgenland.

Familienfreundlichkeit entscheide darüber, ob junge Menschen in einer Gemeinde bleiben, heißt es in einer Aussendung. Mit dem Ausbau will die Gemeinde auf den wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen reagieren.

Damit ist das Vorhaben allerdings erst in den Startlöchern: Bevor die zusätzlichen Gruppen tatsächlich entstehen können, müssen die Gespräche mit den beteiligten Partnern und die weiteren Planungsschritte abgeschlossen werden.

Während die Krippen-Erweiterung noch geplant wird, ist das Jugendzentrum bereits mit einem neuen Konzept gestartet. Die Betreuung übernimmt Albert Pelikan, der schon früher als Betreuer in Hornstein tätig war, nun gemeinsam mit dem Verein YOU DO – Offene Jugendarbeit Burgenland.

Neben der regulären Öffnungszeit am Dienstag setzt die Gemeinde künftig auch auf aufsuchende Jugendarbeit. Jugendliche sollen damit auch außerhalb des Jugendzentrums erreicht werden. Ergänzend sind Workshops und Projekte vorgesehen.

Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und der Neuaufstellung des Jugendzentrums setzt Hornstein auf Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Für die Jüngsten soll dafür zunächst mehr Platz geschaffen werden. „Wir kümmern uns um beide Enden: einen Betreuungsplatz für die Kleinsten und einen echten Treffpunkt für unsere Jugendlichen. Jede Investition in unsere jungen Menschen ist eine Investition in die Zukunft der Gemeinde. Wer Familien stärken will, muss Kinderbetreuung ausbauen und Jugendlichen Perspektiven bieten“, betont Wolf.