Eisenstadt startet Entsiegelung beim Kalvarienbergplatz

Klimafitte Stadt

Die Landeshauptstadt startet nach Ostern eine Entsiegelungsoffensive. Den Auftakt macht der Kalvarienbergplatz, bei dem die Bevölkerung im Rahmen eines Bürgerdialogs aktiv an der Gestaltung mitwirken kann.

Von Von BVZ Redaktion

Der Kalvarienbergplatz wurde 2008 erst umgestaltet, der damals moderne italienische Stil machte die einzigartige Bergkirche sichbarer - den Platz davor aber leider grauer.

Der Kalvarienbergplatz wurde 2008 erst umgestaltet, der damals moderne italienische Stil machte die einzigartige Bergkirche sichbarer - den Platz davor aber leider grauer.

© Archivbild: BVZ/Kaiser

Ziel der Initiative ist es, stark versiegelte öffentliche Flächen ökologisch aufzuwerten und Hitzeinseln im Stadtgebiet zu reduzieren. Der Kalvarienbergplatz wurde bewusst gewählt, da eine Neugestaltung bereits mehrfach bei Bürgerbudget-Abenden angeregt wurde. Vor rund zwanzig Jahren asphaltiert, soll die Fläche nun durch Begrünung mehr Aufenthaltsqualität und natürliche Kühlung erhalten.

Umfassendes Fachkonzept

Die Maßnahmen sind Teil des Klimafahrplans 2040. Neben dem Kalvarienbergplatz werden auch Flächen wie der Domplatz, der Jerusalemplatz, die Wertheimergasse und der Colmarplatz auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. „Wir wollen in Eisenstadt nicht nur über Klimaschutz reden, sondern aktiv handeln. Mit dem neuen Maßnahmenplan übernehmen wir auch auf öffentlichen Flächen Verantwortung und schaffen einen spürbaren Mehrwert für die Menschen in unserer Stadt“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Die Stadt unterstützt bereits seit Jahren Entsiegelungen auf privaten Grundstücken durch Förderungen und setzt diesen Weg nun verstärkt auf öffentlichen Verkehrsflächen fort.

Eisenstadt startet Entsiegelung beim Kalvarienbergplatz

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