Die Pfarren St. Margarethen, Oggau, Rust und Mörbisch werden seit September in einem gemeinsamen Seelsorgeraum geführt. Im Gespräch mit Daniel Freismuth (BVZ) erklären der neue Pfarrleiter und die Sekretärin des neuen Seelsorgeraums, welche Veränderungen und Vorteile der Seelsorgeraum mit sich bringt.
HPV-Roadshow machte Halt in der Eisenstädter Handelsakademie
Krebshilfe
Mit einem Impfbus tourt die Krebshilfe Burgenland durch Schulen und informiert Jugendliche über HPV und Krebsvorsorge. In Eisenstadt stoppte das Projekt an der BHAK/BHAS.
Beim HPV-Infotag in Eisenstadt (v.?l.): Dr. Martin Krizmanits (Schularzt), Dr.in Susanne Kunz, LRin Daniela Winkler, Pink-Ribbon-Botschafterin Àgnes Ottrubay, Krebshilfe-Geschäftsführerin Andrea Konrath und HAK-Direktor Reinhard Gaul.
© zVg LMS, Christoph Novakchristoph@werbec
Die „HPV-Roadshow“ der Krebshilfe Burgenland machte am Montag Station in der Handelsakademie Eisenstadt. Ziel der Initiative ist es, Jugendliche für das Thema Humane Papillomaviren (HPV) zu sensibilisieren und ihnen eine einfache Möglichkeit zur Impfung zu bieten.
Landesrätin Daniela Winkler besuchte den Infotag persönlich und betonte: „Die HPV-Impfung ist ein zentraler Baustein der Krebsvorsorge. Der Impfbus ermöglicht eine niederschwellige Aufklärung direkt an den Schulen.“ Die Impfung könne das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, um bis zu 95 Prozent senken.
Das Konzept der Roadshow sieht zwei Termine pro Schule vor: Zunächst erfolgt ein Informationstag, zwei Wochen später ein Impftag. Der nächste Halt ist am 15. Mai im Pannoneum Neusiedl geplant.
Risiko senken, Hürde abbauen
Andrea Konrath, Geschäftsführerin der Krebshilfe Burgenland, erklärte: „Gerade in höheren Schulen ist es wichtig, Wissen zu vermitteln und konkrete Angebote zu machen. Viele Jugendliche nutzen die Chance zur Impfung.“ Derzeit liegt die HPV-Durchimpfungsrate in Österreich bei etwa 40 Prozent – das Ziel der Kampagne ist eine Steigerung auf 90 Prozent.
Die Impfung ist für alle Personen bis 30 Jahre noch bis Ende 2025 kostenlos erhältlich. Im Burgenland läuft darüber hinaus ein Pilotprojekt, das auch älteren Menschen den vergünstigten Zugang zur Impfung ermöglicht.