Bundesweit mehr, im Burgenland weniger Geisterfahrer unterwegs

Ö3-Geisterfahrerstatistik

Während Österreich im vergangenen Jahr mit insgesamt 425 Geisterfahrermeldungen einen Anstieg von sechs Prozent erlebte, zeigt die aktuelle Ö3-Statistik für das Burgenland einen leicht positiven Trend. Mit 16 gemeldeten Falschfahrern im Jahr 2025 sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um eine Meldung (minus sechs Prozent).

Von Von BVZ Redaktion

Im Burgenland kann man Schilder wie dieses anscheinend besser lesen als im Österreich-Schnitt.

Im Burgenland kann man Schilder wie dieses anscheinend besser lesen als im Österreich-Schnitt.

© Symbolbild: APA/Themenbild

Im bundesweiten Vergleich liegt das Burgenland auf dem vorletzten Platz (Rang acht) der absoluten Zahlen, knapp vor Wien. Auch in der Relation zur Netzlänge der Autobahnen und Schnellstraßen schneidet das Land gut ab: Mit 0,12 Geisterfahrern pro Autobahnkilometer liegt das Burgenland deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 0,19. Damit teilt sich das Burgenland gemeinsam mit Tirol den achten Rang in der Dichtestatistik.

Im Burgenland liegt der langjährige Durchschnitt bei 12,5 Geisterfahrermeldungen pro Jahr, wobei der historische Höchstwert im Jahr 2022 mit 21 Fällen erreicht wurde und der bisherige Tiefstwert aus dem Jahr 2009 mit fünf Meldungen datiert.

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Hotspots im Bundesland

Trotz der insgesamt niedrigeren Zahlen weist die Statistik spezifische Abschnitte aus, die das Burgenland betreffen:

  • S31 (Raum Eisenstadt): Auf der Schnellstraße zwischen Eisenstadt-Ost und dem Knoten Mattersburg wurden im Jahr 2025 fünf Geisterfahrer gemeldet. Im Vorjahr waren es an diesem Teilstück noch sechs Meldungen.
  • S7 (Fürstenfelder Schnellstraße): Dieser Abschnitt gilt in Relation zur Länge als besonders belastet. Mit acht Falschfahrern im gesamten Verlauf (der auch steirische Teile umfasst) belegt die S7 den ersten Platz in der „Geisterfahrerdichte“ Österreichs.
  • A2 (Wechselabschnitt): Im Bereich zwischen Grimmenstein und Gleisdorf-Süd, der Teile von Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland umfasst, wurden elf Meldungen registriert.