Das Martiniloben verbindet kirchliches Brauchtum mit der Präsentation des neuen Weinjahrgangs. Rund um den 11. November öffnen Winzerinnen und Winzer im Nordburgenland ihre Keller und laden zur Verkostung. Was heute ein fixer Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders ist, hat eine lange Geschichte.
Weingüter „Magdalenenhof“ und „Hebenstreit“ luden zum Umtrunk
Offene Kellertüren
Von Freitag bis Sonntag öffneten die Weingüter „Magdalenenhof“ und „Hebenstreit“ in Kleinhöflein ihre Kellertüren, um Weinliebhabern ihre edlen Tröpfchen kosten zu lassen.
Zum Wohl: Georg, Peter und Frederike Klikovits am Weingut „Magdalenenhof“.
© Nina Mayer
Das gefiel und so strömten nicht nur einheimische Gäste in die alten Keller, die durch ihren Charme bestechen. Ohne Frage ist es auch die Sehnsucht nach der „guten, alten Zeit“, die in die unterirdischen Gemäuer lockt, denen nostalgischer Charme innewohnt.
Chardonnay, Welschriesling und Zweigelt schmeckte, ebenso der Jungwein, der sich im November großer Beliebtheit erfreut.
Familie Kaiser vom „Magdalenenhof“ kredenzte ein breites Repertoire an Begehrtem in Weiß, Rot und Rosé, ebenso Familie Hebenstreit. Das gefiel auch dem Nachwuchs der beiden Familien, der großen Spaß am Erscheinen der Gäste hatte. Erfreuliche Voraussetzungen dafür, dass die Traditionsweingüter noch lange weitergeführt werden.