Initiative für junge Frauen startete in Eisenstadt

Politik

Mit der neuen Initiative „Girls Do Politics“ haben 36 Schülerinnen die Chance, die burgenländische Landespolitik hautnah mitzuerleben. Bei dem zweitägigen Projekt im Landhaus stehen politische Bildung und die Stärkung des Selbstbewusstseins im Mittelpunkt.

Von Von BVZ Redaktion

Valerie Edelmann, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf und Elena Strobl.

Valerie Edelmann, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf und Elena Strobl.

© Foto: zVg/Burgenländischer Landtag

Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf gab am Montag im Landhaus in Eisenstadt den Startschuss für die neue Initiative „Girls Do Politics“. Insgesamt 36 Schülerinnen im Alter von 16 und 17 Jahren aus sieben Eisenstädter Schulen nutzen im heurigen Schuljahr die Gelegenheit, zwei Tage lang politische und demokratische Prozesse aus nächster Nähe kennenzulernen und Einblicke in die Arbeit des Burgenländischen Landtags zu gewinnen. Das Programm bietet den Jugendlichen neben dem Kennenlernen des Landtags auch spezielle Workshops zur persönlichen Weiterentwicklung.

Ein Höhepunkt am ersten Tag war ein Kamingespräch, bei dem die Schülerinnen Politikerinnen Fragen zu ihrem Werdegang und Alltag stellen konnten. Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf erklärte dazu: „Wir wollen junge Frauen fördern und sie ermutigen, sich einzubringen, Haltung zu zeigen und ihre Meinung selbstbewusst zu vertreten. Es freut mich außerordentlich, dass uns Bundesministerin Holzleitner dabei unterstützt. Ihre Anwesenheit und ihr aktives Mitwirken sind ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Schülerinnen, die sich für dieses zweitägige Programm gemeldet bzw. beworben haben.“

Neben einer Frauenführung durch den Landtag inklusive einer Rätselrallye namens „Escape the Landtag“ absolvierten die Teilnehmerinnen ein Motivationscoaching mit der Mental- und Bewusstseinstrainerin Nicole Knappe sowie einen Workshop zum Thema Digitalisierung mit der Expertin Anna Fritsch-Weninger. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betonte die Bedeutung des Projekts: „Politik braucht mehr junge Frauen, die sich ein- und mitmischen. ‚Girls Do Politics‘ macht genau das möglich: Die Schülerinnen erfahren, dass ihre Stimme zählt und dass sie unser Land aktiv mitgestalten können.“

Am zweiten Tag der Initiative stehen für die Jugendlichen ein Workshop zum Thema „Future Makers“, ein Rhetorik-Coaching sowie eine Diskussionsrunde mit weiblichen Landtagsabgeordneten aller im Landtag vertretenen Parteien auf dem Programm. Eisenkopf bedankte sich bei den Schuldirektoren für die Unterstützung und lobte das große Engagement der Teilnehmerinnen.