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Burgenländer schnapsen in Szombathely um den Länderspielsieg
St. Margarethen
Das österreichische Schnapsen-Nationalteam kämpft Mitte Juni beim zweiten Länderspiel gegen Ungarn um die Titelverteidigung. Mit Walter Hosiner aus St. Margarethen sowie zwei weiteren Burgenländern stehen drei Denksportler aus dem Bundesland im neunköpfigen Kader.
Nationaltem Österreich und Ungarn
© Foto: (c) schnopsn.com
Am Freitag, dem 19. Juni, und Samstag, dem 20. Juni 2026, findet in Szombathely das zweite Schnapsen-Länderspiel zwischen Österreich und Ungarn statt. Das österreichische Nationalteam reist als Titelverteidiger nach Ungarn, wo die Gastgeber der „Magyar Snapszer Szövetség“ auf der heimischen Anlage auf die Revanche brennen. Mit dem Bankangestellten Walter Hosiner aus St. Margarethen, dem pensionierten Lehrer Gerald Janisch aus dem Bezirk Güssing und dem aktivem Mathematiklehrer Stefan Jerson aus Deutschkreutz stehen drei Burgenländer im Aufgbot, um für Österreich erneut den Sieg zu holen. Das traditionsreiche Kartenspiel, das sonst in Wirtshäusern oder Wohnzimmern um Stiche und Bummerl gespielt wird, erhält damit eine länderübergreifende Bühne.
Taktik und Live-Übertragung
„Schnapsen ist tief in der Spielkultur Österreichs und Ungarns verwurzelt. Mit dem Länderspiel bringen wir diese Tradition auf eine neue Bühne. Mit Nationalteams, sportlichem Ehrgeiz und allem, was ein echtes Duell ausmacht“, erklärt der österreichische Teamkapitän Manuel Lang. Beide Nationen treten mit jeweils neun Spielern an, wobei jeder Akteur mindestens zwei Partien absolviert. Durch die Möglichkeit, Spieler kurzfristig auszutauschen, spielen neben dem Kartenglück auch die Strategie und das Teamgefühl eine entscheidende Rolle. Gespielt wird nach den gängigen Regeln der bekannten App, allerdings mit längeren Bummerln bis 33 anstatt der üblichen sieben Punkte. Wer zuerst 19 Siege einfährt, gewinnt das Turnier.
Spannung für die Heimischen
Die Partien werden für die Fans im Internet per Livestream übertragen und direkt kommentiert, wobei Interviews das Programm abrunden. Eine spätere Videodokumentation fasst die emotionalsten Momente zusammen.