Kinder in schwierigen Situationen finden in einer neuen Betreuungsstelle von SOS Kinderdorf in Eisenstadt ein stärkendes pädagogisches Angebot.
Zwei Frauen starben bei Haus-Brand in Eisenstadt
Ursache noch unklar
Zwei Frauen (68 und 44 Jahre alt) sind in der Nacht auf Freitag beim Brand eines Einfamilienhauses in Eisenstadt ums Leben gekommen.
Gebäude stand in Vollbrand
© APA/FF Eisenstadt
Die Alarmierung erfolgte kurz vor Mitternacht, es hieß, es befinden sich zwei Personen im Gebäude, so die Landessicherheitszentrale Burgenland zur APA. Sie konnten nur noch tot geborgen werden. Weitere Personen wurden nicht verletzt, erklärte Philipp Dorner von der Stadtfeuerwehr Eisenstadt im ORF Burgenland.
Die Nachbarn hatten die Einsatzkräfte über den Brand informiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude am Oberberg in der Landeshauptstadt bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen auf weitere Häuser konnte jedoch verhindert werden. Insgesamt standen rund 30 Feuerwehrleute der Wehren Eisenstadt und Kleinhöflein im Einsatz. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Die beiden Frauen waren laut Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland 68 und 44 Jahre alt. Sie wurden im Zuge der Löscharbeiten tot aus dem Haus geborgen. Die Polizei führt umfassende Ermittlungen zur Brandursache durch, hieß es in einer Aussendung.
Laut KFV seit November 14 Brandtote
Nach diesem Fall in Eisenstadt summiert sich die Zahl der bei Wohnungsbränden Getöteten in Österreich seit Anfang November 2025 auf mindestens 14 Menschen, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Freitag.
Der Jänner zählt laut Auswertungen zu den gefährlichsten Monaten - in den vergangenen sieben Jahren (2019 bis 2025) kamen allein in diesem Monat insgesamt mindestens 34 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben. Nur der Dezember verzeichnete mit mindestens 35 Todesopfern noch mehr Brandtote. In den Sommermonaten waren es vergleichsweise deutlich weniger, im August insgesamt elf, im Juli zwölf und im Juni 13 Todesopfer.
"In den kalten Monaten ist das Risiko, bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen, rund dreimal so hoch wie im Sommer. Offenes Licht und Feuer stellen dabei die größte Gefahr dar", erklärte Armin Kaltenegger, Leiter des Fachbereichs Eigentumsschutz im KFV, in der Aussendung. Er warnte weiters vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen: "Lassen Sie Kamine und Rauchrohre ausschließlich von Fachleuten installieren und halten Sie die vorgeschriebenen Wartungsintervalle unbedingt ein."