Die Pfarren St. Margarethen, Oggau, Rust und Mörbisch werden seit September in einem gemeinsamen Seelsorgeraum geführt. Im Gespräch mit Daniel Freismuth (BVZ) erklären der neue Pfarrleiter und die Sekretärin des neuen Seelsorgeraums, welche Veränderungen und Vorteile der Seelsorgeraum mit sich bringt.
Mädchen tauchten in die Welt der technischen Berufe ein
Vierter Forscherinnentag
Zum vierten Mal konnten sich Mädchen im Rahmen des Forscherinnentages mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auseinanderzusetzen. Diesmal lud das Frauenreferat des Landes Burgenland zur Firma SANOCHEMIA nach Neufeld an der Leitha.
Die Mädchen durften die Welt der technischen Berufe entdecken und selbst in die Forscherinnenrolle schlüpfen.
© Landesmedienservice Burgenland, Nina Sorger
Bereits zum vierten Mal fand am Samstag, auf Initiative des Frauenreferates des Landes Burgenland der Forscherinnentag für Mädchen im Alter von neun bis elf Jahren statt – dieses Mal in der SANOCHEMIA Pharmazeutika GmbH in Neufeld. 29 interessierte Schülerinnen nutzten dabei die Gelegenheit zu einem Ausflug in die Welt der Forschung.
Frauenlandesrätin Daniela Winkler zeigte sich vom Interesse der Schülerinnen ebenso wie vom Angebot in den Labor- und Firmenräumen von SANOCHEMIA begeistert: „Mit dem jährlich von unserem Frauenreferat mit unterschiedlichen Partnern organisierten Forscherinnentag wollen wir Mädchen die Möglichkeit geben, sich bereits in diesem jungen Alter in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auszuprobieren, selbst in die Rolle einer Forscherin zu schlüpfen und dadurch vielleicht diesen Berufsweg für sich zu entdecken.“
Im Rahmen des Forscherinnentages gab es für die Mädchen auf dem Firmengelände von SANOCHEMIA spannende Einblicke hinter die Kulissen eines echten Forschungsunternehmens, aufschlussreiche Infos darüber, wie Chemie, Medizin und Forschung das tägliche Leben beeinflussen, und vor allem jede Menge spektakuläre Mitmachexperimente.
An den Stationen konnten die Mädchen über Blubberfarben im Glas, einen Ballon, der von selbst wächst und abhebt, oder das große Farbenspiel, bei dem Farben entstehen, sich ändern oder verschwinden, wenn Wasser ins Spiel kommt, staunen. Darüber hinaus sorgten Temperatur-Reaktionen zum Selber-Spüren, ein Knall im Glas und eine süße Verwandlung mit chemischen Reaktionen rund um Zucker für Staunen.
„Mädchen haben in der Kindheit prinzipiell Interesse für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge und einen natürlichen Entdeckungs- und Forscherdrang. Sie wählen jedoch viel zu selten Ausbildungen und Berufe in den zumeist männerdominierten, in der Wirtschaft jedoch dringend benötigten Berufsfeldern“, betonte Landesrätin Winkler.
Es sei wichtig, den Mädchen verschiedene Möglichkeiten der Berufsausbildung abseits der typischen Männer- oder Frauenberufsbilder aufzuzeigen und alle, die sich für Technik interessieren, unabhängig vom Geschlecht in diesem Interesse zu bestärken, so Winkler abschließend.