Am Areal des Eisenstädter Krankenhauses finden Abbrucharbeiten statt: Das Haus F wird entfernt. Auf dem Areal wird die neue Psychiatrie errichtet, die auch Angebote für Jugendliche umfassen wird.
„Furmint Radweg“ soll von Rust bis Slowenien führen
Vinophile Route
Radfahren, Tourismus und Furmint - typisch Rust, könnte man meinen. Alles drei soll künftig der Furmint Radweg unter einen Hut bringen, der von Rust bis ins 250 Kilometer entfernte Jeruzalem (Slowenien, nicht Israel/Palästina) führen soll.
Bei einer Reise von Landtagspräsident Robert Hergovich und Rusts Bürgermeister Gerold Stagl nach Slowenien wurde die Idee für einen "Furmint Radweg" geboren. Im Bild: Hergovich und Stagl beim "Anradeln" in Rust.
© BVZ/Wagentristl, Peter Wagentristl
Bei einem Termin mit Landtagspräsident Robert Hergovich und dem slowenischen Botschafter, Aleksander Gerzina, im slowenischen Jeruzalem entstand die Idee zu einem „Furmint Radweg“. Diese rund 250 Kilometer lange grenzüberschreitende Radroute soll dabei von Rust als Hauptstadt es Furmint bis Jeruzalem führen, wo ebenfalls Sippon - wie der Furmint in Slowenien heißt - eine der wichtigsten Sorten ist.
Die Infrastruktur dafür besteht bereits, wie Rusts Bürgermeister Gerold Stagl und seine Amtskollegin Olga Karba aus Ljutomer, einer Weinbaugemeinde neben Jeruzalem und „das Herz der Region“, bei einem Treffen feststellten. „Entlang von herrlichen Weinorten können Radfahrer nicht nur die wunderschöne Landschaft, sondern auch ausgezeichnete Weine genießen“, erklärt der Bürgermeister die Idee.
© zVg
„Einige Punkte gibt es noch zu klären", erklärt Stagl der BVZ. Bis Ende März wolle man ein Konzept vorlegen, der die beiden Furmint-Gemeinden radtouristisch verbinden soll.
Rad-Reise nach Jeruzalem
Geplant ist die Tour auf fünf Tagesetappen zu jeweils 50 Kilometern:
- Teil 1: Rust - Deutschkreutz
- Teil 2: Deutschkreutz - Eisenberg an der Pinka
- Teil 3: Eisenberg an der Pinka - Heiligenkreuz im Lafnitztal
- Heiligenkreuz im Lafnitztal - Bad Radkersburg
- Bad Radkersburg - Ljutomer/Jeruzalem
„Das Interesse an einer Zusammenarbeit mit Rust und dem Burgenland ist bei unseren slowenischen Freunden groß“, so Stagl. Mit an Bord sind auch Wein Burgenland und Tourismus Burgenland.
Geplant ist auch ein Gepäckservice, damit die Radtouristen nicht ihre Koffer mit Gepäck für fünf Tage am „Packlträger“ mitchauffieren müssen.