HAK Eisenstadt öffnete ihre Türen

Von Jus bis Erste Hilfe

Als größte kaufmännische Schule des Burgenlandes präsentierte die Bildungseinrichtung ihr vielfältiges Ausbildungsangebot.

Von Markus Kaiser

Bildungslandesrätin Daniela Winkler mit Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf, Regierungskoordinator Robert Hergovich, Landtagsabgeordneter Rita Stenger, Bürgermeister Thomas Steiner, Direktor Reinhard Gaul sowie Schülerinnen und Schülern am Tag der offenen Tür.

Bildungslandesrätin Daniela Winkler mit Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf, Regierungskoordinator Robert Hergovich, Landtagsabgeordneter Rita Stenger, Bürgermeister Thomas Steiner, Direktor Reinhard Gaul sowie Schülerinnen und Schülern am Tag der offenen Tür.

© BVZ/Kaiser

Die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule (BHAK/BHAS) Eisenstadt lud kürzlich zum Tag der offenen Tür. Unter den zahlreichen Gästen informierte sich auch Bildungslandesrätin Daniela Winkler bei einem Rundgang über die Schwerpunkte der Schule. „Die HAK Eisenstadt zeigt eindrucksvoll, wie moderne, praxisnahe Bildung junge Menschen optimal auf ihre Zukunft vorbereitet“, betonte die Landesrätin. Seit über einhundert Jahren stehe der Standort für Qualität und Innovation in der kaufmännischen Ausbildung.

Die Schülerinnen und Schüler können in Eisenstadt zwischen drei verschiedenen Zweigen wählen. Die fünfjährige Handelsakademie (HAK) schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab und setzt neben Wirtschaft auf Sprachen und IT. Für einen rascheren Berufseinstieg bietet die dreijährige Handelsschule (HAS) eine besonders praxisorientierte Ausbildung an. Ein spezielles Angebot ist die JusHAK, die wirtschaftliche Kompetenzen mit einem juristischen Schwerpunkt verknüpft und so eine Basis für Rechtsberufe legt.

In allen Zweigen spielen verpflichtende Praktika und die Arbeit in Übungsfirmen eine zentrale Rolle. Der Abschluss der HAK ersetzt zudem die Unternehmerprüfung für reglementierte Gewerbe. Laut Landesrätin Winkler werden an der Schule junge Talente bestmöglich gefördert – sowohl für den direkten Einstieg in den Beruf als auch für ein anschließendes Studium an Universitäten oder Fachhochschulen.