Drei Eisenstädter Volksschulen werden bereits von einer Direktorin geleitet. Wie sind die Pläne für die in Bau befindliche vierte Schule?
Ein halber Meter mehr Wasser im Neusiedler See als 2022
Wasserstand
Nach rekordverdächtigen Niederschlägen im September liegt der Pegel des Neusiedler Sees wieder etwa im langjährigen Durchschnitt - eine gute Ausgangssituation für die kommende Saison. Die Problematik von zunehmender Trockenheit ist damit aber wohl nur vorübergehend vom Tisch.
Die Häfen am Neusiedler See leeren sich bereits. Etliche Boote liegen allerdings noch an den Stegen, wie hier in Rust. Der See selbst ist dagegen gut gefüllt.
© BVZ/Wagentristl
Wer im Herbst 2022 am Neusiedler See war, hat wohl ein Boot mit wenig Tiefgang. Anders war der größte Steppensee Mitteleuropas vor zwei Jahren nicht zu beschiffen, Ruder und Schrauben „grundelten“ in Ufernähe fast überall im Schlamm.
© Hydrographischer Dienst Burgenland
Heuer ist die Wassersituation so viel besser, wie man es sich vor zwei Jahren wohl kaum erträumen konnte. Der Wasserstand lag gestern, am 8. November, 115,38 Metern über der Adria. Damit liegt der Pegel um drei Zentimeter unter dem langjährigen Mittel - eine vernachlässigbare Differenz. Zum Vergleich: Am 8. November 2022 lag der Neusiedler See nur 114,9 Meter über der Adria, also rund einen halben Meter niedriger als aktuell.
Entspannung der Lage, aber Grundproblematik bleibt
Auch wenn die Ausgangslage aufgrund des verregneten Spätsommers für die kommende Saison deutlich besser ist als in den vergangenen Jahren, will man sich trotzdem nicht zurücklehnen und das Problem als gelöst betrachten. Wetterextreme werden in Zukunft häufiger und nicht seltener werden, wie Klimaforscher betonen und Aufzeichnungen zeigen.
Beim Seemanagement Burgenland ist man aktuell an mehreren Stellen im Einsatz gegen Bruchschilf und Schlammablagerungen in Hafen- und Badebereichen. Aktuell arbeite man „in 12 Seeanrainergemeinden an insgesamt 34 verschiedenen Standorten zur Schlamm- und Schilfbeseitigung“, heißt es vom Land zu den laufenden Arbeiten. Ebenso werden neue Absetzbecken errichtet, in die der überschüssige Schlamm geleitet werden soll.