Rundencheck: Das Spiel mit dem Feuer

1. Klasse Mitte

Mannersdorf, Raiding und Weppersdorf belohnten sich erst in der Crunchtime.

Von Sascha Strodl

Niklas Gneis (l.) und Daniel Papp lieferten sich einige heiße Duelle - am Ende hieß es 2:2 zwischen Gneis´ Raidinger und Papp´s Forchtensteiner.

Niklas Gneis (l.) und Daniel Papp lieferten sich einige heiße Duelle - am Ende hieß es 2:2 zwischen Gneis´ Raidinger und Papp´s Forchtensteiner.

© Strodl

Ein Drama besteht bekanntlich aus mehreren Akten. Am Donnerstagabend sollten das die Weppersdorfer Fans am eigenen Leibe spüren. Gegen Loipersbachlag man zur Pause 0:2 zurück, drehte im zweiten Abschnitt allerdings auf und belohnte sich in der 86. Minute mit dem späten Führungstreffer. Für Übungsleiter Lorandt Schuller ganz klar ein Beweis für die tolle Moral seiner Mannschaft. „In der Kabine konnte man schon spüren, dass sich niemand aufgegeben hat und jeder wusste, dass wir das noch schaffen können.“

Weppersdorfs Aufholjagd zeigte ebenso, dass Qualität innerhalb des Teams zwar ausschlaggebend, aber nicht hauptverantwortlich für ein solches Kunststück sind. „Es war eine gute Mischung aus spielerischer Überlegenheit und richtiger Mentalität, Glaube und Siegeswillen.“ Den Siegeswillen konnte ForchtensteinsCoach Ronald Spuller seiner Mannschaft im ersten Heimspiel gegen Raidingnicht absprechen. Nach 87 Minuten sah man wie der sichere Sieger aus, ehe ASK-Abwehrchef Gergö Tanyeros in der sechsten Minute der Nachspielzeit und damit im allerletzten Moment zum 2:2-Endstand einnickte.

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„Das fühlte sich wie eine Niederlage an“, musste SVF-Trainer Ronald Spuller gestehen. Mannersdorfmachte es in Antau vielleicht nicht ganz so spannend, fixierte jedoch auch erst in der 92. Minute den endgültigen Sieg gegen bis dahin immer mehr Risiko nehmende Hausherren. Ein Ausreißer des ersten Spieltags stellte die Partie in Stoobdar. Dort gelang den Gästen aus Unterpullendorfein früher Doppelschlag, den die Gastgeber zwar verkürzten, es am noch in der ersten Halbzeit besiegelten Endstand allerdings nichts mehr änderte.

Wodurch der SCU seine Anhänger auf eine andere Art und Weise zappeln ließ, schlussendlich aber aufatmete. „Das Spiel hätten wir bereits erste Halbzeit komplett für uns entscheiden können“, sagte Spielertrainer Akos Kozmor.