Alle Spielberichte der Klasse: Von Antau bis Mannersdorf

1. KLASSE MITTE

Aufstiegskandidat Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin ließ dem SV Antau keine Chance. Der SV Oberloisdorf gewann das Nachbarschaftsderby gegen Mannersdorf souverän mit 4:0.

Von Alfred Wagentristl

Loipersbach-Torjäger Marco Hodosi (l., gegen Akos Nemeth) kam in dieser Szene zwar noch ein wenig zu spät, sorgte aber kurz später für den vielumjubelten Ausgleich für seine Farben.

Loipersbach-Torjäger Marco Hodosi (l., gegen Akos Nemeth) kam in dieser Szene zwar noch ein wenig zu spät, sorgte aber kurz später für den vielumjubelten Ausgleich für seine Farben.

© Alfred Wagentristl

Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin - Antau 6:1.Waren die letzten Auftritte der Heimischen eher mau, lieferte man am vergangenen Wochenende den Fans eine tolle Unterhaltung. Die Vereinsleitung war definitiv schon ein wenig sauer auf die Akteure, weil sie im neuen Jahr noch kaum zu überzeugen wussten. „Es gab auch eine glasklare Aussprache, und die Mannschaft hat Reaktion gezeigt. Wir hätten schon nach zehn Minuten mit 3:0 führen können, und wenn die Partie noch zehn Minuten geht, schießen wir vermutlich noch drei Tore. Diesmal gibt es wirklich nichts auszusetzen, die Mannschaft hat überzeugt“, so der Sportliche Leiter der Gastgeber, Robert Renner. Antaus Sektionsleiter Mark Hergovits fasste es kurz und bündig zusammen: „Es war diesmal ein Ausfall der gesamten ‚Belegschaft‘. Wir haben es dem Gegner sehr einfach gemacht.“

Oberloisdorf - Mannersdorf 4:0. Die Gastgeber sind ganz gut in die Partie gekommen und erspielten sich auch gleich zu Beginn einige gute Situationen, ohne jedoch zwingend zu werden. Den Torreigen hat Jan Art eröffnet, der eine Vorlage von Márk Abért zum 1:0 verwerten konnte. Zweiterer verwertete knapp sieben Minuten später per „Spitz“ ins kurze Eck zur Vorentscheidung. „Wir waren überzeugend und die klar dominierende Mannschaft. Beim 4:0 hat sich leider eine leichte Überheblichkeit eingeschlichen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Wir wollten dieses Derby unbedingt gewinnen“, fasste SVO-Trainer Dieter Komanovits das Spiel zusammen. Mannersdorfs Routinier Manuel Supper ließ seiner Enttäuschung freien Lauf: „Wir hatten zwar den 1:1-Ausgleich am Fuß, aber im Grunde haben wir leider alles vermissen lassen, was in einem Derby nötig ist.“

Piringsdorf - Raiding 0:0. Beide Teams hatten einige Ausfälle zu verzeichnen, wobei beim ASK Raiding einmal mehr Masseur Daniel Forgacs in der Startelf stand. „Bei derart vielen Ausfällen sind wir wirklich froh und dankbar, dass er uns hilft. Dazu muss man sagen, dass er seine Sache wirklich gut macht. Wir waren in dieser Besetzung wie erwartet das schwächere Team, kämpften aber wie die Löwen und haben uns diesen Punkt redlich verdient“, so Raiding-Coach Toni Drabeck zum Spiel. Piringsdorf-Coach Max Schnabl trauert zwei verlorenen Punkten nach: „Wir waren eindeutig das agilere Team und hatten eine klare Überlegenheit in Sachen Spielanteile und Torchancen. Leider waren wir nicht in der Lage ein Tor zu machen. Selbst in der allerletzten Sekunde haben wir noch einen Sitzer durch Oliver Kiraly vergeben. Es war diesmal leider nicht unser Tag.“

Kroatisch Geresdorf - Weppersdorf 0:2.Die Begegnung fand bei äußerst unwirtlichen Bedingungen statt. Starker Wind beeinflusste leider das Spiel und es kamen kaum sehenswerte Aktionen zustande. Das bessere Team waren aber die Gäste und Kroatisch Geresdorf-Trainer Gerhard Prikoszovich wusste nach Spiel auch warum: „Wir waren diesmal leider unterirdisch! Die Mannschaft hat jegliche Laufarbeit, jede Leidenschaft vermissen lassen und wir hatten schon in der absoluten Anfangsphase Glück, nicht ein oder sogar zwei Treffer hinnehmen zu müssen. Wir sind nullkommanull als Mannschaft aufgetreten und das wird auch Konsequenzen zur Folge haben.“ Weppersdorf-Obmann Peter Raab zur Partie: „Wir waren auch nicht sehr gut, aber ganz klar besser bei diesen Wetterbedingungen. Wer hier als Sieger vom Platz geht, ist in den 90 Minuten nie wirklich in Frage gestanden.“

Hrvati - Unterpullendorf 4:1.Beide Mannschaften hatten einige wichtige Stammspieler zu ersetzen, entsprechend viel Abtasten gab es zu Beginn der Partie. Die Zuschauer sahen in den ersten 30 Minuten kaum Großchancen.

Die Heimischen nahmen die einzige Sturmspitze Balazs Vidak aus dem Spiel und kontrollierten auch das technisch starke Zentrum der Unterpullendorfer. Dann folgte im Grunde ein „Triple-Schlag“. In nur acht Minuten entschied der Mann des Spiels, Mate Honyak, die Partie mit einem lupenreinen Hattrick. Die Gästeabwehr machte dabei alles andere als gut aus. „Ein verdienter Sieg von uns, wir hatten sie gut im Griff“, so Hrvatis Milan Horvath. Gäste-Trainer Viktor Hanak: „Der Gegner war besser, dazu haben wir ihnen leider die Tore auch noch selbst serviert.“

Loipersbach - Spg. Nikitsch/Kroatisch Minihof 1:1. Es war von Beginn weg gutes Tempo im Spiel, wobei die Torchancen auf beiden Seiten zunächst ausblieben. Die Gäste, die als defensiv starke Mannschaft gelten, wurden ihrem Ruf gerecht und auch der SV Loipersbach verteidigte die Gäste-Angriffe zunächst ganz gut weg. „Leider gingen wir dann durch einen haltbaren Treffer in Rückstand. Die Mannschaft kämpfte sich aber sehr gut zurück und Goalgetter Marco Hodosi bewies wieder seine Abschlussqualität und sorgte mit einem flachen Schuss ins lange Eck für unseren Punktegewinn“, fasste SVL-Coach Richard Vogler zusammen.

„Schade, aber wir waren vorne in diesem Spiel viel zu ungefährlich, aber die Spielanteile waren doch ausgeglichen, würde ich sagen“, so Gäste-Trainer Gigi Ileana.