Cup-Aus für 1. Klasse Mitte

1. Klasse Mitte

Der SC Unterfrauenhaid und die SPG Nikitsch/Kroatisch Minihof schieden im BFV-Cup gegen höherklassige Gegner aus.

Von Dominik Falk

Trainer Jürgen Eidler und der SC Unterfrauenhaid hielten im BFV-Cup gegen Landesligist St. Margarethen stark mit – eine Leistung, die trotz des 0:4 Mut für den Saisonstart macht.

Trainer Jürgen Eidler und der SC Unterfrauenhaid hielten im BFV-Cup gegen Landesligist St. Margarethen stark mit – eine Leistung, die trotz des 0:4 Mut für den Saisonstart macht.

© Martin Ivansich

Gegen einen Landesligisten wie St. Margarethen zu bestehen ist keine Selbstverständlichkeit – und doch zeigte der SC Unterfrauenhaid beim 0:4-Ausscheiden eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. „Wir haben eine Top-Leistung abgerufen", resümiert Trainer Jürgen Eidler. Bereits nach 30 Sekunden hätte sein Team in Führung gehen können, ein Standard brachte dann unglücklich das 0:1.

In der ersten Halbzeit hielt Unterfrauenhaid gut mit, erst in der zweiten Hälfte – als die Kräfte schwanden und St. Margarethen auf 4:0 erhöhte – zeigten sich die Klassenunterschiede deutlich. „St. Margarethen lief mit der vollen Garnitur auf – und die Gegner haben nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet", betont Eidler. Für ihn war die Partie eine wertvolle Generalprobe: „In der Saison werden wir nicht auf so starke Gegner treffen. Das gibt uns Selbstvertrauen."

Ähnlich die Geschichte bei der SPG Nikitsch/Kroatisch Minihof: Gegen den zwei Klassen höher spielenden SV Deutschkreutz stand es bis zur 20. Minute noch 0:0, ehe der Favorit zum 1:0 traf und mit diesem Ergebnis auch in die Halbzeit ging. Nach dem Wechsel ließ man einige gute Chancen ungenutzt, kassierte im Gegenzug das 2:0 und 3:0 – der Anschlusstreffer zum 1:3 gelang kurz vor Schluss durch Martin Toth. Trainer Daniel Pratl zog trotzdem eine positive Bilanz: „Wir hätten uns mehr verdient – die Jungs haben gut verteidigt und alles gegeben. Ich bin mit der Leistung zufrieden."

Beide Teams können also trotz Cup-Aus mit einem positiven Gefühl in die Meisterschaft starten – eine Woche nach diesen Partien folgt nun der erste Ligapflichtsieg.