Loipersbach hat seinen „Lenker“

1. KLASSE MITTE

Nach längerer Suche glaubt der SV Loipersbach nun den richtigen Mann für die unerfahrene Truppe gefunden zu haben.

Von Alfred Wagentristl

Peter Bösze soll in der Rückrunde die Fäden im Loipersbacher Mittelfeld ziehen.

Peter Bösze soll in der Rückrunde die Fäden im Loipersbacher Mittelfeld ziehen.

© SV Loipersbach

Der 26-jährige Peter Bösze war von Beginn der Wintervorbereitung an im Mannschaftstraining. Zwar haben die SVL-Verantwortlichen auch noch Alternativen auf die Beine geschaut, doch Kaliber wie zum Beispiel Raffael Mitterhöfer (ehemals Sieggraben) waren „nicht zu stemmen“, wie Loipersbach-Funktionär Johann Aufner wissen ließ. Trainer Richard Vogler hätte sich mit der Mitterhöfer-Variante anfreunden können. „Ja, er hätte meiner Meinung nach perfekt für die Jungs gepasst, aber natürlich muss sich der Verein wirtschaftlich nach der Decke strecken. Mit Peter Bösze haben wir eine Alternative die mehr als nur in Ordnung' ist. Er passt sportlich und charakterlich top zu uns. Sein Ehrgeiz ist vorbildhaft, zum Teil kommt er sogar öfter als er eigentlich kommen müsste, das sieht man auch selten“, schmunzelt der SVL-Betreuer.

„Er passt zu unserer Spielphilosophie“

Bösze war bei den beiden bisherigen Tests mit von der Partie und hat die Verantwortlichen überzeugt. „Er passt zu unserer Spielphilosophie und ist im Offensivbereich sehr flexibel einsetzbar. Seinen linken Fuß, seine Spielintelligenz und seine Technik würde ich als seine größten Stärken sehen. Er ist auf alle Fälle eine Verstärkung“, blickt Vogler zuversichtlich auf die Rückrunde.

Nach dem 3:2-Sieg über Hirm vor zwei Wochen setzte es am vergangenen Wochenende eine 0:2-Niederlage gegen Oggau. „Wir haben eine sehr intensive Trainingswoche in den Beinen. Die Leistung beziehungsweise das Engagement der Burschen war absolut in Ordnung. Youngsters wie Livio Rath, John Holzmann, Sandro Neusteurer oder Gogen Raidl haben eine Talentprobe abgegeben. Unsere talentierten jungen Kaderspieler wie Rafael Holzhofer, Sandro Sedlatschek oder Nino Schmidt zähle ich ja fast schon zu den 'gstandenen' Akteuren“, blinzelt Vogler.