Frauenkirchens Leitwölfe kehren zurück
1. Klasse Nord
Zwei Unterschiedsspieler kehren zum Heimatverein Frauenkirchen zurück.
Zurück beim SC Frauenkirchen: Ramazan Durmaz.
© Schneeweiß
Sie sind wieder da. Kevin Bors und Ramazan Durmaz docken wieder beim Heimatverein Frauenkirchen an. „Es war Zeit für uns zurückzukehren“, erklären Bors und Durmaz unisono.
Dabei hielten beiden Jahre lang für den FC St. Andrä die Knochen hin. „Es war eine wunderbare Zeit beim FC. Die Fans, die Menschen und Funktionäre werde ich nicht vergessen. Deshalb war es für mich wichtig, dass wir nicht absteigen und St. Andrä in der 1. Klasse bleibt“, so Durmaz. Und auch Bors nahm den letzten Auftritt gegen Zurndorf ernst. „Ich habe mir eine hartnäckige Zerrung zugezogen und hätte vier Woche Pause machen sollen. Dennoch habe ich mich entschlossen, das letzte Spiel zu bestreiten, um die Liga unbedingt zu halten. Wir sind froh, dass wir auf diese Weise gehen können“, so Bors.
Damit kehren die Leitwölfe zurück in die Heimat. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Immer wieder hat Frauenkirchen bei uns angeklopft, ob wir nicht zurückkehren möchten. Jetzt hat für uns das Timing gepasst. Die Karrieren gehen langsam zu Ende und wir wollen bei unserem Herzensverein nochmals anpacken. Das war uns wichtig“, so Bors. Dabei überzeugte der SC mit einem Frauenkirchner Weg mit dem neuen Coach. „Ich habe mit Christian Mayer noch als junger Spieler zusammengespielt. Er hat als erfahrener Kicker alle gleichbehandelt und ich glaube, dass bei einem familiären Umfeld plötzlich auftretende Probleme schnell gelöst werden könnte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einigen Freunden“, beschreibt Durmaz. Auch Bors kann viel mit einem Frauenkirchner Modell anfangen. „Trotzdem muss ein Trainer auch eine Respektsperson sein. Da gilt es den richtigen Weg zu finden.“
Trainingsbeginn ist bereits am 29. Juni. „Die Pause ist nicht lang. Frauenkirchen ist tätig geworden und wird neben uns zwei, drei weitere Verpflichtungen abschließen. Damit sind wir gut gerüstet und können vorne mitspielen“, so Durmaz. Nachsatz: „Ich will immer jedes Match gewinnen. Das ist schon immer meine Einstellung gewesen. Ich denke, dass wir einen Top-5-Rang anstreben und Frauenkirchen von den unteren Tabellenregionen wieder wegführen können.“