Neue Spielweise der Podersdorfer wird belohnt

1. Klasse Nord

Die Taktik der Podersdorfer trägt in der Rückrunde Früchte.

Von Marco Haider

Der UFC Podersdorf spielt seit dem Frühjahr noch defensiver und vermehrt auf Konter.

Der UFC Podersdorf spielt seit dem Frühjahr noch defensiver und vermehrt auf Konter.

© Schneeweiß

Der UFC galt vor der Saison eher als Kandidat für die hinteren Tabellenplätze, doch sie haben allen Kritikern das Gegenteil bewiesen. Nach dem Unentschieden zu Hause gegen den USC Wallern rangiert man auf dem sechsten Platz, punktegleich mit dem ASV Nickelsdorf. Vor einigen Wochen meinte Trainer Franz Ziniel: „Es wäre wirklich ein super Erfolg, wenn wir die Meisterschaft unter den besten fünf Mannschaften beenden würden.“ Dieses Ziel ist jetzt zum Greifen nahe. Wirklich bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass man im Winter zwei absolute Schlüsselspieler abgeben musste. Angreifer Zsolt Böcskey und auch Mittelfeldmotor Gabor Vayer verliesen beide den Verein. „Ich habe mit den beiden meine gesamte zentrale Offensive verloren und die Spieler, die wir für die beiden geholt haben, bringen nicht dieselbe Qualität mit“, erzählte der UFC-Trainer.

„Lieber einen Punkt als gar keinen Punkt“

Wirft man einen genaueren Blick auf die Tabelle, sieht man, dass Podersdorf die meisten Unentschieden in der Liga geholt hat und das hat einen Grund. „Aufgrund des Umbruchs haben wir unsere Spielweise geändert, wir stehen tiefer und lauern auf Konter“, erklärte Ziniel. In den zehn Frühjahrsrunden verlor man nur zwei Spiele. „Ich denke mir immer, lieber einen Punkt wie keinen Punkt“, brachte es der Coach wie man so schön sagt auf den „Punkt“. Es bleibt also abzuwarten, ob es der UFC Podersdorf schafft, ihr Ziel für diese Saison erreichen zu können.