Viele Überraschungen in der 1. Klasse Nord

1. Klasse Nord

Mönchhof und der UFC Purbach stehen ganz oben, Sankt Andrä ganz unten.

Von Marco Haider

Patrick Kasuba - der Erfolgscoach des FC Mönchhof.

Patrick Kasuba - der Erfolgscoach des FC Mönchhof.

© Christopher Schneeweiß

Als die Saison 2025/26 begann, rechnete man mit einigen Favoriten, doch wenige hätten erwartet, dass der Herbstmeistertitel an den FC Mönchhof gehen wird. Nach einer enttäuschenden Vorsaison marschierte das Team von Patrick Kasuba von Beginn an vorne weg und ließ die Konkurrenz hinter sich. Bis zum Ende der Hinrunde blieb Mönchhof nahezu makellos: Mit 11 Siegen, 0 Unentschieden und nur einer Niederlage stehen sie mit 33 Punkten und 28:11 Toren ganz oben. Damit sind sie der klare Favorit auf den Meistertitel. Der größte Herausforderer - UFC Purbach. Die Castek-Truppe zeigte sich über weite Strecken ebenfalls stark, sammelte 26 Punkte aus zwölf Partien und liegt nur fünf Zähler hinter Mönchhof. Mit 35 erzielten Treffern stellen sie zudem die gefährlichste Offensive der Liga, immerhin 7 Tore mehr als Mönchhof. Damit haben sie sich ebenfalls als ernsthaftester Titelkonkurrent etabliert.

Enttäuschungen für Favoriten

Enttäuschend verlief das Halbjahr hingegen für jene Teams, die vor der Saison zu den Meisterkandidaten gezählt wurden. Der FC Sankt Andrä liegt nach zwölf Spielen mit lediglich 9 Punkten auf dem letzten Platz. Die NSC Juniors, ebenfalls hoch gehandelt, finden sich nur im unteren Mittelfeld wieder. Mit Blick auf die Rückrunde steht fest - die Liga spaltet sich augenblicklich in zwei Klassen, jene, die um den Titel kämpfen, und jene, die aufholen müssen. Ob Purbach den Rückstand aufholen kann, oder Mönchhof den Vorsprung ausbaut und unangefochten durchmarschiert, wird spannend zu beobachten. Auf jeden Fall ist die heurige Hinrunde ein Lehrstück dafür, wie schnell sich die Rollen im Unterhausfußball drehen können und das Vorhersagen kaum möglich sind.