Sahin & Co. knackten die Kirchfidischer
1. Klasse Süd
Großpetersdorf ist dank eines 3:1-Auswärtssieg Zweiter. Neuhaus schlug Oberwart im Topspiel der Runde deutlich, im Tabellenkeller herrscht Punkteflaute – die Teams verloren.
Keine Punkte! Christoph Schaffer (v.) und Kirchfidisch hatten gegen Großpetersdorf das Nachsehen.
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Zum Topspiel der zwölften Runde lud am Samstag der USV Neuhaus. Zu Gast war Oberwart 1b und bereits im Vorfeld war klar: die beiden Teams werden sich im Titelrennen nichts schenken. In der 24. Minute brachte Andreas Lackner die Gastgeber in Führung und kurz vor der Halbzeit konnte Sebastian Weber noch auf 2:0 erhöhen. In dieser Manier ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Lackner erhöhte auf 3:0, schlussendlich siegte der USV mit 4:1. Verdient, wie der Sportliche Leiter Stephan Knapp feststellte: „Wir waren von der ersten Minute an überlegen.“ Am Freitag wartet für den USV der nächste Brocken: die Ortauf-Elf muss in die Elektro Unger Arena zu Verfolger Großpetersdorf.
Die zuletzt strauchelnden Großpetersdorfermussten am Samstag in Kirchfidischran. Obmann Harry Schneller forderte nach der Heimniederlage gegen Loipersdorf mehr Leidenschaft von seiner Elf – und die gab es. Ibrahim Sahin sorgte mit einem Dreierpack letztlich für Glücksgefühle, die Gäste wiesen Kirchfidisch mit 3:1 in die Schranken und kletterten wieder auf einen Aufstiegsplatz hoch. Schneller sprach im Nachhinein von einem verdienten Auswärtssieg, weiß aber, dass man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen kann, denn der nächste Gegner heißt Neuhaus.
Mit zwei Siegen in Folge im Gepäck ging es für Deutsch Kaltenbrunn am Samstag nach Loipersdorf-Kitzladen. Die Euphorie der jüngsten Ergebnisse wurde an diesem Wochenende allerdings schnell gedämpft. Treffer von Daniel Hornung, Jan Benedek (2) und Zan Poglajen brachten die Gastgeber bereits vor der Halbzeit mit 4:0 in Führung. Auch die zweite Halbzeit brachte keine Besserung ein. Poglajen und Nikola Lovric konnten noch einen draufsetzen und für die Deutsch Kaltenbrunner blieb der Anschlusstreffer von Pummer eine Viertelstunde vor Schluss bedeutungslos. Endergebnis: 1:6.
Schlusslicht Kemetenempfing am Sonntag Sankt Martin/Raab. Auf der Suche nach den ersten Punkten der Saison mussten die Gastgeber bereits früh den ersten Rückschlag hinnehmen. Marijo Sandor brachte die Gäste schon in Minute drei mit 1:0 in Führung. Stjepan Kokot glich nach knapp einer Viertelstunde aus, doch das reichte nicht für Kemeten. Sankt Martin zog speziell nach der Pause das Tempo an, am Ende jubelten die Gäste über einen 5:1-Sieg.
Rudersdorf– tief drinnen im Abstiegskampf – empfing am Samstag die formstarken Welgersdorfer. Die Löffler-Elf konnte sich mit zehn Punkten aus vier Spielen zuletzt endgültig aus dem Abstiegskampf befreien. Die Rudersdorfer begannen ambitioniert und Lukas Gingl brachte die Heimischen nach einer Viertelstunde in Führung. Danach kippte das Spiel – Welgersdorf dominant. Mate Jankovics konnte den Gästen kurz vor der Pause per Distanzschuss den Ausgleichstreffer bescheren. Und in der Nachspielzeit packte Michael Urbauer ein Solo aus – 2:1 (90+2.).
Heiligenkreuzkommt nach einem mäßigen Saisonstart immer besser in Form und konnte auch in Zuberbachvoll anschreiben. Die Gastgeber waren an diesem Tag dreimal in Führung, doch Heiligenkreuz schlug immer wieder zurück und siegte mit 4:3. Der Sportliche Leiter Kevin Baumgartner analysierte: „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, aber wir nehmen auch die drei Punkte mit.“ In der nächsten Woche steht fast schon ein „Pflichtsieg“ am Programm: Kemeten kommt.
Wieder in die Spur fand Sankt Michael, nach zwei Niederlagen in Folge traf man auf Markt Neuhodis. Lange hielten beide Teams ihren Kasten sauber, doch in Minute 92 war dann Sankt Michaels Torjäger vom Dienst zur Stelle: Blaz Kocijan stellte auf 1:0 und bescherte seinem Team ganz wichtige drei Punkte, damit hält man bei soliden 17 Saisonzählern. Für Markt Neuhodis bleibt die Lage im Abstiegskampf knifflig.
Ebenfalls im Abstiegskampf ist Wiesfleck, das am Wochenende in Minihof-Liebau gastierte. Clemens Leitgeb brachte die Gastgeber nach nur 6 Minuten in Führung, diese hielt allerdings nicht lange. Ein Doppelpack der Gäste (17., 20.) drehte in kurzer Zeit das Spiel. Noch vor der Halbzeit konnte Filip Skerl den Spielstand ausgleichen. In der 53. Minute traf Skerl abermals und markierte damit auch den 3:2 Endstand. Damit patzte Wiesfleck genau wie die anderen drei Konkurrenten im Abstiegskampf und die Tabellensituation im Keller ist nach der zwölften Runde unverändert.