Schlaining schoss sich mit 4:0-Galavorstellung zum Aufstieg
1. Klasse Süd
Der ASK erledigte Loipersdorf und fixierte eine Runde vor Schluss den Aufstieg. Auch Bad Tatzmannsdorf geht rauf, dem SC reichte ein 1:1 in Markt Neuhodis. Heiligenbrunn ist Fixabsteiger. Wir haben die Spielberichte:
Seit Samstag ist der ASK Schlainig "oben", jetzt gibt´s auch alle detaillierten Spielberichte aus der 1. Klasse Süd.
© Lexi
Schlaining – Loipersdorf-Kitzladen 4:0.Der ASK Schlaining spielt ab Sommer wieder in der 2. Liga Süd. Mit einem 4:0-Kantersieg im direkten Duell gegen Loipersdorf-Kitzladen fixierte der Traditionsklub frühzeitig den Aufstieg. Nach 21 Minuten führten die Schlaininger bereits mit 3:0. Marin Glavas (12.), Csanad Hera (15.) und Benjamin Szendrödi (21.) schossen eine komfortable Führung heraus. Der Sportliche Leiter der Schlaininger, Klaus Arth, jubelte über den Aufstieg: „Wir haben unser Ziel erreicht. Auch in diesem Spiel war es eine starke Leistung, wo wir den Gegner dominiert haben.“ Die Gäste aus Loipersdorf müssen im nächsten Jahr einen neuen Anlauf starten, werden heuer nicht aufsteigen. „Wir hatten in diesem Duell wenig entgegenzusetzen. Schlaining war einfach besser und hat verdient gewonnen“, kommentierte Loipersdorfs Sektionsleiter Roland Szander.
Markt Neuhodis – Bad Tatzmannsdorf 1:1.Im zweiten Top-Spiel der Runde erkämpfte sich der SC Bad Tatzmannsdorf in Markt Neuhodis einen Punkt und machte somit ebenfalls den Aufstieg klar. Vor zwei Jahren duellierten sich beide noch in der 2. Klasse um den Aufstieg, jetzt passierte das eine Liga höher. Die Gäste fanden zu Beginn ein deutliches Chancenplus vor, aber den Führungstreffer erzielten die Neuhodiser. Patrik Paudits köpfelte nach einem schnell vorgetragenen Angriff ein (27.). In der 73. Minute kamen die Gäste dann zum Ausgleich durch Patrick Bürger – der war wichtig. Funktionär Ernst Bürger analysierte: „Wir ließen in der Anfangsphase viele gute Möglichkeiten liegen, haben dann aber den Ausgleich gemacht, der auch verdient war.“ Markt Neuhodis verpasste den Aufstieg, Sektionsleiter Andreas Horvath war mit der Leistung dennoch zufrieden: „Der Gegner hatte zwar die besseren Chancen, aber wir haben es trotzdem gut gemacht.“
St. Martin/Raab – Heiligenbrunn 7:0.Der ASV Sankt Martin schoss den SV Heiligenbrunn endgültig in die 2. Klasse. Die Gäste liefen in ein 0:7-Debakel, das den Abstieg besiegelte. Schon in der Halbzeitpause stand es 4:0 für die Hausherren, die nach dem Wiederanpfiff weiter Gas gaben, drei weitere Treffer erzielten. „Es war vom Anfang bis zum Ende eine sehr eindeutige Angelegenheit, wir haben wirklich sehenswerten Fußball gespielt“, jubelte ASV-Obmann Edwin Janosch über die Vorstellung seiner Mannschaft. Für Heiligenbrunn war es die zehnte Rückrunden-Niederlage und der damit verbundene Fix-Abstieg. Sektionsleiter Thomas Kedl rang danach mit den Worten: „Es gibt dazu eigentlich nichts zu sagen. Es ist einfach kaum zu glauben, was mit uns im Frühjahr los ist.“ Die Gäste konnten bisher nur drei Punkte sammeln und kassierten schon 37 Gegentore.
Minihof-Liebau – Oberwart 1b 4:1.Während in Heiligenbrunn Trauerstimmung angesagt war, kannte der Jubel in Minihof-Liebau keine Grenzen. Mit einem 4:1-Sieg gegen Oberwart machten die Minihofer den Klassenerhalt so gut wie fix. Schon nach zwei Minuten bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen, den Teodor Rohaly verwandelte. In Minute 19 traf abermals Rohaly und mit dem Pausenpfiff war es Alen Spilak, der auf 3:0 stellte. Am Ende stand ein klarer 4:1-Sieg auf der Anzeigetafel, der Obmann Orhan Fazli jubeln ließ: „Wir haben sehr gut gespielt, die Mannschaft hat super performt. Wir haben uns das verdient.“ Oberwart-Trainer Joachim Postmann war mit der Leistung nicht zufrieden: „Wir sind nie so richtig ins Spiel gekommen.“
Kemeten – Kirchfidisch 1:2.Der zweite Aufsteiger aus Kirchfidisch darf fix über den Klassenerhalt jubeln. Mit einem knappen Auswärtssieg in Kemeten machte der SVK alles klar. Kirchfidisch ging durch einen Doppelschlag von Joshua Herczeg (28.) und Daniel Vlasics (30.) in Führung. Knapp vor der Pause kamen die Kemeter zum Anschlusstreffer, drückten – bis zur Gelb-Roten Karte gegen Michael Hochwarter (63.). Für Trainer Josef Novakovits war das der Knackpunkt: „WIr waren gut im Spiel, aber mit dem Ausschluss war es dann schwierig.“ Die Gäste brachten das Ergebnis schließlich über die Zeit. „Es war eine abwechslungsreiche Partie, am Ende ist der Sieg aber schon verdient“, meinte Obmann Christian Schaffer.
Zuberbach – Heiligenkreuz 1:0.Der SV Zuberbach feierte gegen den SV Heiligenkreuz den dritten Sieg in Folge. Den Treffer des Tages erzielte Ferenc Racz schon nach vier Minuten. In Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Der Sportliche Leiter der Gäste, Kevin Baumgartner, trauerte einem Punktgewinn ein wenig nach: „Die kam unglücklich zustande, wir hatten genügend Möglichkeiten auf den Ausgleich.“ Zuberbach agierte in der Schlussphase noch in Unterzahl, Torschütze Racz flog vom Platz. „Aber wir haben das Ergebnis drübergebracht“, atmete Sektionsleiter Klaus Brandstätter durch.
Wiesfleck – Neuhaus 3:2.Der SC Wiesfleck feierte nach dem in der Vorwoche fixierten Klassenerhalt den nächsten Sieg. Marcel Piff schoss die Hausherren rasch in Führung (14.), bevor die Gäste die Partie drehten – Andreas Lackner und Patrick Wolf knallten ein. Danach wurde Nejc Levec zum Matchwinner. Der Wiesflecker Topscorer traf doppelt und schoss sein Team auf die Siegerstraße (55., 87.). Trainer Rudolf Hoanzl atmete durch: „Es war ein offener Schlagabtausch, aber die Burschen haben eine sehr gute Leistung erbracht. Wir können zufrieden sein.“ Die Gäste aus Neuhaus traten ersatzgeschwächt an, dennoch ärgerte sich der Sportliche Leiter Stephan Knapp über die Niederlage: „Es war ganz einfach unnötig, wir haben über das gesamte Spiel viel zu einfache Gegentreffer bekommen.“