Aufstieg adé, doch der Coach ist trotzdem stolz auf die Damen

Frauenfussball

„Wir haben beherzt gegen die Niederlage angekämpft.“ Harald Bacher kann dem 1:4 gegen Pinzgau auch Positives abgewinnen.

Von Von Daniel Fenz

Die Damen des FC Südburgenland wünschen Lilla Sipos und ihrer Angéla (mit Sohn Dominik) alles Gute zur Vermählung.

Die Damen des FC Südburgenland wünschen Lilla Sipos und ihrer Angéla (mit Sohn Dominik) alles Gute zur Vermählung.

© Katja Popofsits

SPG Südburgenland/Hartberg - Pinzgau Saalfelden 1:4. Elf US-Legionärinnen, eine Argentinierin und drei Österreicherinnen standen im Kader von Pinzgau Saalfelden. Von Beginn an war klar, dass es auch auf heimischer Anlage in Mischendorf richtig schwierig für die Südburgenländerinnen werden würde. Das Heimteam geriet nach neun Minuten durch eine Unachtsamkeit in Rückstand, danach fand die Bacher-Elf aber die besseren Chancen vor. Der Ausgleich wollte vor dem Wechsel jedoch nicht gelingen.

In Halbzeit zwei gelang es Anja Bacher nach einem Freistoß von Lilla Sipos dann doch, den Ball zum 1:1 über die Linie zu drücken, doch es folgte erneut der bittere Rückschlag. In der Phase, in der die Bacher-Elf auf das 2:1 drückte, passierte das Missgeschick – Eigentor von Gabriella Rozmis (60.), 1:2. Danach war das Momentum aufseiten von Saalfelden, das sich 4:1 durchsetzte. Bacher war trotzdem stolz auf seine Elf: „Wir haben richtig gut gegen die Niederlage angekämpft. Eine unglaubliche Leistung, ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Die Intensität der Spielerinnen war super. Von solch einer Mannschaft und diesem Spiel können wir für die Zukunft nur lernen und profitieren.“ Fakt ist aber auch: Bei sechs Punkten Rückstand auf Leader LASK und derer vier auf Saalfelden ist der Aufstiegs-Zug abgefahren.

Vorschau: Am Samstag reist der FC Südburgenland zum Wiener Sport-Club (14 Uhr). „Der große Druck innerhalb der Mannschaft ist nun weg“, so Bacher. „Wir werden in den nächsten Wochen reflektieren und entscheiden, ob ich beim FC Südburgenland bleibe.“

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Aufstieg adé, doch der Coach ist trotzdem stolz auf die Damen

© Daniel Fenz, Pressefoto Weber

Aufstieg adé, doch der Coach ist trotzdem stolz auf die Damen

© Daniel Fenz, Pressefoto Weber

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© Daniel Fenz, Pressefoto Weber

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© Daniel Fenz, Pressefoto Weber

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Aufstieg adé, doch der Coach ist trotzdem stolz auf die Damen

© Katja Popofsits

St. Stefan/R. - SPG Südburgenland 1b/TSV Hartberg 3:1 (2:1).-
Torfolge:1:0 (18.) Stanko, 2:0 (19.) Petrasko, 2:1 (45.) Hammrich, 3:1 (71.) Neubauer.
Gelb-Rote Karte:Kerstin Weber (75., Kritik).
SR:Cosmin-Petru.- DinTech Stadion St. Stefan im Rosental.- St. Stefan:Dampfhofer; Cucek, Pucher, Nuster (61. Fruhmann), Wallner; Neubauer, Petrasko, Suppan, Legenstein (46. Kurzweil), Rauch (80. Groß); Stanko. Südburgenland 1b/Hartberg: Lissl; Dorfmeister, Fritz, Pelzmann, Hammrich, Hanna Graf, Schandl, Pinter (90. Wallner), Gabriel (46. Gold), Anderhuber, Rinnhofer.

Die nächste Runde; Samstag, 16 Uhr:LUV Graz II – St. Stefan/R.; 17 Uhr:Sonnhofen/Rabenwald - Pinggau/Friedberg - Schäffern. Sonntag, 14 Uhr:Oberhaag – Takendo Liebenau; 15 Uhr:1. FC Leibnitz – Ottendorf.

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