Jennersdorfer Volleyball-Saison läuft: Titelkampf statt Abstiegskrampf

2. Bundesliga

Die Saison geht in den diversen Ligen schön langsam in die entscheidende Phase. Für die Fidas Volleys Jennersdorf bedeutet das diesmal kein Zittern um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga – ganz im Gegenteil. Die weiteren Vertreter aus dem Südburgenland sind im steirischen Meisterschaftsbetrieb und verkaufen sich dort überwiegend gut.

Von Von Bernhard Fenz

Die Fidas Volleys Jennersdorf mit Langzeit-Coach Attila Bodzer setzten sich zuletzt in Klagenfurt durch und haben derzeit in der 2. Bundesliga vor allem eines: keinerlei Abstiegssorgen.

Die Fidas Volleys Jennersdorf mit Langzeit-Coach Attila Bodzer setzten sich zuletzt in Klagenfurt durch und haben derzeit in der 2. Bundesliga vor allem eines: keinerlei Abstiegssorgen.

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Im Vorjahr mussten die südburgenländischen Vertreterinnen im 2. Bundesliga-Oberhaus lange bangen, ehe in der Relegation der Klassenerhalt – doch souverän – gelang.

In der aktuellen Saison ist die Mannschaft von Coach Attila Bozder drei Spiele vor dem Ende des Grunddurchgangs auf einer anderen Ebene unterwegs. Die Top Zwei der Gruppen 1 und 2 rittern mit den beiden Verlieren der Austrian Volley League Women-Hoffnungsrunde um die Chance auf die oberste Liga in der kommenden Saison. Weil die Wildcats Klagenfurt dort schon vertreten sind, ist das derzeit führende Zweierteam nicht aufstiegsberechtigt. Platz zwei und drei kämen in der Gruppe 2 demnach zum Zug, die drittplatzierten Jennersdorferinnen liegen hier nur knapp hinter Bad Radkersburg. „Natürlich wäre es lässig, wenn wir da reinrutschen würden“, stellt der Sportliche Leiter Manfred Forjan klar, auch wenn er weiß: „Ein Aufstieg ist von unseren Voraussetzungen her nicht realistisch.“ Stichwort Infrastruktur: Die Halle des BORG Jennersdorf ist aufgrund der zu kleinen Dimensionierung schon jetzt nur mit einer Ausnahmegenehmigung bespielbar, ganz oben gäbe es kein grünes Licht. „Mir würde es auch sehr gefallen, wenn wir die Voraussetzungen hätten, aber da sind wir sicher weit weg von der obersten Liga.“

Sportlich annehmen würde man die Herausforderung um den Aufstieg von Seiten der Fidas Volleys aber sehr wohl, auch wenn der Kampf um den Meistertitel der 2. Bundesliga realistischer scheint. Den spielen sich die Plätze drei bis sechs jeder der beiden Gruppen 1 und 2 aus. Zumindest hier werden sich die Fidas Volleys bewegen – und somit das Mindestziel erreichen. Das lautete sinngemäß: Nur nicht auf Platz sieben oder schlechter abschließen, um einen Abstiegskrampf wie im Vorjahr zu vermeiden.

Jennersdorfer Volleyball-Saison läuft: Titelkampf statt Abstiegskrampf

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Personell fehlen wird allerdings Libera Nina Hirczy. Sie zog sich beim Skifahren einen Kreuzbandriss zu und fällt lange aus. Die Fidas-Familie wünscht Hirczy alles Gute für ihre bevorstehende Operation.

Steirische Aufstiegs-Play-offs im Visier

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Jennersdorfer Volleyball-Saison läuft: Titelkampf statt Abstiegskrampf
Jubel trotz Niederlage. Die Mannschaft der Campus Volleys Stegersbach verlor bei den GSV Volleys 2:3, der eine gewonnene Punkt reichte aber, um den Platz im Aufstiegs-Play-off zu fixieren.

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GSV Volleys 2. Die Tabellenführerinnen der 1. Steirischen Gebietsliga haben noch ein Spiel im Grunddurchgang zu bestreiten, stehen aber längst im Aufstiegs-Play-off. Zuletzt gab es für das Team zwei Heimsiege.

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Jennersdorfer Volleyball-Saison läuft: Titelkampf statt Abstiegskrampf
Knappe Heimniederlage. Die 1. Landesliga-Damen aus Oberwart unterlagen Krottendorf 2:3. Auswärts bei Leader Weiz war dann gar nichts zu holen – 0:3. Am Samstag und Sonntag folgen nun zwei Heimspiele.

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Auch die burgenländischen Vertreter im steirischen Volleyball-Betrieb befinden sich in der heißen Phase zur Positionierung, ob es dann im Februar in Richtung Aufstiegskampf oder Relegation geht.

Bei den 2. Landesliga-Herren festigte Stegersbach mit einem 3:1 im Nachtrag bei HIB Volley 5 den Anspruch auf das Spitzenfeld. Nun gilt es, sich eine Top-Ausgangslage für das bereits fixierte Play-off zu schaffen.

In das Aufstiegs-Play-off für die 2. Landesliga der Frauen zogen auch die Stegersbacherinnen ein – trotz 2:3 bei den führenden GSV Volleys 2 aus Güssing. Der eine gewonnene Punkt reichte, um nicht mehr aus den Top Vier der 1. Gebietsliga verdrängt werden zu können.

In der 1. Landesliga der Frauen wiederum verpassten die GSV Volleys eine Überraschung beim Zweierteam der Erzbergmadln. Knackpunkt war beim Stand von 1:1 in Sätzen der dritte Durchgang, der mit 28:26 an die Heimischen ging.