FC Südburgenland holte wichtigen Punkt im Topspiel

2. Frauen Bundesliga

Vor toller Kulisse gab es für die Damen gegen FAC-Landhaus am Sonntag intensive Zweikämpfe, keine Tore, aber einen wichtigen Punkt. Der bedeutet: Mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Geretsberg ist die Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

Von Von Max Wiesler

Top Kulisse! Die FußballArena Mischendorf platzte am Sonntag beim Topspiel aus allen Nähten.

Top Kulisse! Die FußballArena Mischendorf platzte am Sonntag beim Topspiel aus allen Nähten.

© BVZ

Südburgenland – Landhaus 0:0. Etwas mehr als 300 Zuseherinnen und Zuseher pilgerten am Sonntag trotz Regenwetter nach Mischendorf, um sich den Schlager zwischen Südburgenland und Landhaus zu geben. Die Ausgangslage war klar: Landhaus brauchte einen Sieg, um den Tabellenführer aus dem Südburgenland zu überholen, den Heimischen reichte ein Punkt, um Platz eins zu verteidigen. Mit einem Sieg könnte man sich bereits vorzeitig zum Meister krönen. Das war offenbar das Ziel der Bacher-Elf, denn sie startete mit viel Elan ins Spitzenspiel gegen defensiv kompakte Wienerinnen. Vor allem nach Standards zeigten sich die Südburgenländerinnen brandgefährlich. Nach der Pause schwenkte die Partie ein wenig um, plötzlich agierte auch Landhaus mit dem Wissen, dass es einen Sieg braucht, einen Tick offensiver.

Lilla Sipos verpasste aus elf Metern die Entscheidung

Südburgenland ließ aber kaum etwas zu und agierte im Konter bärenstark. So kam Bianca Gröller zu einer Topchance. Die größte Möglichkeit auf den Siegtreffer hatte aber Lilla Sipos in der Nachspielzeit. Sie scheiterte vom Elfmeterpunkt (94.) und verpasste es damit, die Südburgenländerinnen schon vorzeitig zurück in die Bundesliga zu schießen. „Wir sind dennoch zufrieden mit dem Punkt“, nahm Trainer Harry Bacher seiner Goalgetterin den Frust von den Schultern. „Natürlich wäre vom Spielverlauf her mehr drinnen gewesen, aber die Gesamtsituation passt schon so.“

Und zwar deswegen weil die Südburgenländerinnen nun im nächsten Spiel den Titel fixieren können. Mit einem Heimsieg gegen Nachzügler Geretsberg (Sonntag, 14 Uhr) wäre man ein Spiel vor Schluss nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.