Vize: ASK Riedlingsdorf fixierte den zweiten Tabellenplatz
2. Klasse Süd A
Riedlingsdorf ließ gegen Mariasdorf nichts anbrennen und machte Platz zwei klar. Für Welgersdorf und Wolfau gab es klare Siege. Bei den Wölfen brillierte Emil Hamzagic mit fünf Toren.
Tobias Linhart, Danijel Lukic und Ivan Miscin (v.l.) sind Vizemeister der 2. Klasse Süd A.
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Riedlingsdorf – Mariasdorf 5:1.Mit einer torreichen Vorstellung sicherte der ASK Riedlingsdorf den zweiten Tabellenplatz ab. Bereits im Vorfeld war klar, die Riedlingsdorfer brauchen einen Sieg dafür und den gab es am Ende in deutlicher Form. Marcel Jahrmann stellte bereits früh die Weichen auf Erfolg (7.). Noch vor der Pause erhöhten die Heimischen auf 2:0 – und danach nahm die Offensive so richtig Fahrt auf. Albin Pfeffer (55.), Semir Huremovic (73.) und Tobias Linhart (77.) besorgten einen 5:0-Vorsprung, den Gästen gelang nur noch der Ehrentreffer durch Bence Toth (79.). „Es war keine berauschende Leistung, aber trotzdem ein guter und verdienter Sieg“, freute sich Sektionsleiter Philipp Michalek. Für den ASK, der in der letzten Runde spielfrei ist, war es nach der Enttäuschung in der Vorwoche noch ein versöhnlicher Abschluss. Und für Spielertrainer Semir Huremovic das perfekte Abschiedsgeschenk. Er wird Riedlingsdorf nach zwei Jahren im Sommer als Spieler und Trainer verlassen.
Hannersdorf – Welgersdorf 2:5.Für den frischgebackenen Meister aus Welgersdorf ging es im ersten Spiel nach dem fixierten Titel nach Hannersdorf, wo man den ersten Derbysieg seit acht Jahren holen wollte. Die Führung erzielten aber die Heimischen. Tamas Pungor flankte perfekt auf Andreas Fixl, der nur mehr einschieben musste (22.). Welgersdorf glich noch vor der Pause aus. Barnabas Bako traf (38.). Danach ging wieder Hannersdorf in Führung. Lukas Aigner schob artistisch zum 2:1 ein. Welgersdorf ließ das aber nicht auf sich sitzen, in der Schlussphase starteten die Löffler-Mannen einen Sturmlauf und drehten so das Spiel noch auf 5:2. „Nach dem dritten Gegentreffer haben wir aufgemacht und wurden zweimal voll ausgekontert“, berichtete Obmann Matthias Konrad. Welgersdorfs Pressesprecher Dietmar Kaiser meinte: „Man hat gemerkt, dass bei beiden Mannschaften die Luft etwas draußen war. Dennoch war es ein intensives und leidenschaftliches Derby.“
Wolfau – Goberling 7:1.Die Wölfe überrumpelten den ASK Goberling komplett und feierten einen hochverdienten 7:1-Sieg. Zum Mann des Tages avancierte Emil Hamzagic, der sein Saison-Trefferkonto von 26 auf 31 hochschraubte und auch die Führung in der Schützenliste übernahm. Der wendige Kroate traf bereits nach vier Minuten erstmals. Auf den zwischenzeitlichen Ausgleich der Goberlinger (18.) reagierten die Wölfe perfekt und erspielten sich bis zur Pause noch einen 4:1-Vorsprung. In Durchgang zwei erhöhte man – spät traf Hamzagic dann noch zweimal. Die weiteren Tore steuerte Marco Fink bei, dem der Knoten somit wieder platzte. „Das Ergebnis spricht für sich, wir waren die klar bessere Mannschaft und hätten gut und gerne noch höher gewinnen können“, jubelte Sektionsleiter Christian Petz. Sein Team fixierte durch den 7:1-Sieg auch die Cup-Teilnahme für die kommende Saison.
Deutsch Schützen – Oberschützen 2:3.Die Oberschützer reisten mit einer klaren Mission nach Deutsch Schützen. Sie wollten die 1:6-Pleite aus dem Herbst vergessen machen – und das gelang. Aufgrund einer famosen ersten Halbzeit siegte der UFC mit 3:2. Topscorer Roland Szalai (12., 39.) und Zeyran Ergül (19.) schossen eine komfortable 3:0-Pausenführung heraus. „Da waren wir ganz klar überlegen“, berichtete UFC-Trainer Gerhard Wolfger. Nach der Pause wendete sich das Blatt. Deutsch Schützen kam besser rein und erzielte im Finish auch die Tore. Martin Makovcez (82.) und Daniel Horvath per Strafstoß (85.) brachten die Heimischen heran. In der Nachspielzeit reklamierten die noch einmal Elfmeter – Referee Teubl zeigte aber nicht auf den Punkt und so blieb es beim Auswärtssieg für die Gäste aus Oberschützen.
Buchschachen – Jabing 0:3.Nahtlos in den Siege-Reigen der Top-Teams reihte sich auch der ASK Jabing ein. Nach dem 3:1-Heimerfolg gegen Deutsch Schützen in der Vorwoche siegte man nun in Buchschachen ungefährdet mit 3:0. Alen Herceg sorgte für den ersten Treffer des Tages (7.).Noch vor der Pause besorgte Nino Mernik eine Art Vorentscheidung, stellte auf 2:0 (38.). Und im zweiten Durchgang machte schließlich Zoran Lukavecki alles klar. Die Jabinger sicherten damit Platz drei ab – am kommenden Wochenende reicht somit im direkten Duell gegen den SV Wolfau ein Zähler für die Top-3.
Schachendorf – Redlschlag 6:1.Der SC Schachendorf stürmte mit einem 6:1-Sieg gegen die SG Redlschlag auf Platz elf in der Tabelle vor. Dabei schien es anfangs eine enge Partie zu werden, die Gäste gingen in Führung – Schachendorf glich noch vor der Pause aus. Nach dem Wiederanpfiff bekamen die Zuschauer dann Einbahnstraßenfußball zu sehen. Dem SCS ging alles auf – das münzte sich am Ende in sechs Treffer um. Patrik Hoos, Georg Marlovits, Balazs Imre und Jakob Varga (2) schossen die Schachendorfer letztlich zum Kantersieg und vorbei an Goberling in der Tabelle.
Hochart – Kroisegg 4:3.Der SV Hochart ist zurück auf der Siegerstraße. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Heimischen gegen Kroisegg ein klares Übergewicht, nach 52 Minuten stand dann auch ein verdienter 3:1-Vorsprung auf der Anzeigetafel. Von dort an war aber auch der Gast besser im Spiel und schaffte es zu egalisieren. Am Ende überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst musste SVK-Triplepacker Tamas Baliko vom Platz, dann traf Marijan Markovic – ebenfalls Triplepacker – zum Sieg (89.). „Wir wollten auch zu zehnt noch gewinnen, das ist nach hinten losgegangen“, ärgerte sich SVK-Pressesprecher Horst Gruber. Hocharts Obmann Dieter Höfler fiel ein Stein vom Herzen: „Nach der langen Negativserie tut der Sieg gut, wir haben verdient gewonnen.“