Ollersdorf-Devise: Jung und einheimisch

2. Klasse Süd B

Der SV Ollersdorf steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für die Rückrunde. Ein ganz bestimmter Fokus liegt dabei auf der Entwicklung junger und einheimischer Spieler.

Von Von Florian Wiesler

Neuer Klub, einige Aufgaben: Josef Novakovits will in Ollersdorf einen homogenen Kader basteln.

Neuer Klub, einige Aufgaben: Josef Novakovits will in Ollersdorf einen homogenen Kader basteln.

© BVZ

Dass es beim SV Ollersdorf Veränderungen geben wird, zeigte spätestens der Rauswurf von Ex-Trainer Michael Koller am neunten Spieltag. Nach zwei bitteren Niederlagen gegen Stinatz und deutlichen Klatschen zuhause gegen Eltendorf (1:5) und in Burgauberg (4:0) zog man die Reißleine, Josef Novakovits übernahm. Unter dem Neo-Trainer holten die Ollersdorfer fünf Punkte aus den letzten fünf Spielen – eine „zufriedenstellende“ Bilanz für die gegebenen Umstände, wie Novakovits rückblickend erklärt.

„Neustart“ im Winter

Jetzt will man im Winter einen „Neustart“ forcieren und gemeinsam ein langfristiges Projekt starten. Ein starker Fokus in Sachen Transferpolitik liegt dabei in der Suche nach jungen und vorrangig einheimischen Spielern aus der Umgebung: „Wir wollen die Entwicklung priorisieren und langfristig arbeiten“, legt Novakovits einen klaren Plan fest.

Einen Transfer konnte man bereits fixieren: Paul Resch (geboren: 2007) kommt vom ASK Schlaining und wird künftig in Ollersdorf als Nummer Eins das Tor hüten: „Er ist ein junger Spieler aus der Umgebung, dem wir den Schritt in die Kampfmannschaft zutrauen“, freut sich Novakovits über seinen neuen Schützling. Ein Transfer, der die Richtung vorgeben soll: „Wir sind mit weiteren einheimischen Spielern in Gesprächen und wollen uns in diese Richtung verstärken“, so der Trainer.

Auch die Kooperation mit dem SV Olbendorf soll forciert werden: „Es wird auch in diese Richtung Gespräche geben“, verrät Novakovits.

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